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Ich bin Gott!












Warum gerade ein Stadtstreicher ?
In diesem Traum hatte zufällig ein Stadtstreicher etwas über Zusammenkünfte einer verbotenen politischen Gruppe bei mir bemerkt. Das politische System in diesem Traum war repressiv.
Er wollte mich damit erpressen, und für solche und andere ungünstigen Fälle hatte jeder von uns eine Dosis Gift in einem aufklappbaren Fingerring.

Ich war bestürzt, wusste aber, dass es für uns alle ziemlich entsetzlich werden würde, wenn dieser Stadtstreicher etwas gegenüber der Polizei verlauten ließe -- was bei diesem versoffenen, auffälligen und polizeibekannten Subjekt mit Sicherheit früher oder später eintreten würde. Damals glaubte ich (auch außerhalb von Träumen) noch an einen externen Gott, der u.a. Morde bestraft. Ich nahm in einer Art Gebet die gesamte Verantwortung für diese Tat auf mich, erklärte diesem Gott, dass der Stadtstreicher unmöglich jetzt noch weiterleben könnte und entleerte die Kapsel in das Whiskyglas, das ich dem Burschen anbot, und das er gerne aussoff. Das ganze Ding spielte in einer nicht zu fernen Zukunft in der Stadt Frankfurt am Main.

Was man nicht alles träumen kann!

LG, Fipps
Ja, ja - die Träume , mir fiel bloß ein, daß Scientologen die Stadtstreicher auch nicht so sehr mögen - hatte da mal was gefunden. Ging um den Kritiker Arnie Lerma ... - ach, der - naja -

Katja Wolff, die ich gerade am Wickel habe schreibt:
"Der Mensch hat zwei große Feinde: Feigheit und Selbstbetrug. Wo beide sich miteinander verbinden, da ensteht Hoffnung. Uns wird vorgelogen, die Hoffnung sei eine Tugend. Man sollte einmal sorgfältig darauf achten, wer einem diese Lüge aus welchen Gründen auftischt. Eventuell fiele es einem dann wie Schuppen von den Augen...."

upps, dabei bin ich ein Mensch, der auch so gern auf Hoffnung setzt. In welcher Form lüge ich mir in die Tasche ?
Zitat:
Kritiker Arnie Lerma

Nie gehört, war wohl nach meiner Zeit. War das ein berühmter Stadtstreicher?

Was das Hoffen angeht, man muss ja nicht alles glauben, was kluge Leute (in diesem Fall wohl diese mir nicht bekannte Katja) uns weismachen wollen. Ich hoffe ebenfalls gern, wenn auch mit leichtem Zögern. Freue mich schon auf mein Ableben. Dann werde ich es ja wissen, oder auch nicht.

Ganz nebenbei: Ich scheine zu bemerken, dass von stark gottgläubigen Bevölkerungen ein erhebliches Potential an Gewalttat ausgeht, siehe USA, Algerien, Irak, Libanon, Sudan oder Afghanistan.
Europa ist demgegenüber mittlerweile wohl das größte zusammenhängende Gebiet auf der Welt, in dem nur noch sporadisch und höchstens lau an einen solchen Gott geglaubt wird. Und wie friedlich ist es bei uns!

Na, ganz so einfach wird es wohl nicht sein.

LG, Fipps
Tja, wie singt man in einem Liedchen so schön - wie kann man friedlich leben, wenn einen der "böse" Nachbar nicht in Ruhe läßt.

Was Arnie Lerma angeht - da gab es eine Seite bei google, auf der ein Journalist erzählte, daß er Kontakt hatte mit ihnen - den Außerirdischen - und sie schauten mißbilligend auf arme Menschen und einer der Werber meinte, mit ihnen lohne es sich nicht - die wollen halt nicht.

Die "gute" Katja hat die Menschlein mit ihrem "kabbalistischen Baum" in die Kabbala eingeführt auf eine mehr als schlichte Art und Weise, aber mit einem kleinen Schalk im Augenwinkel und im Nacken, doch jetzt ist sie halt zu den Prayern gegangen, ganz bigott geworden und dogmatisch und wollte sich eigentlich von ihren Büchern abwenden, ganz Bibelleser werden. Findet man auch im Beitrags-Thread "einmal Hölle und zurück". Ist wohl jetzt mehr als Christ.

Sie schreibt:
"Ein Sprichwort sagt:"Hinter jedem Reichen steht ein Teufel. Hinter jedem Armen stehen - zwei""

Analog kann man sagen: Hinter jedem "Kopfmenschen" steht ein Teufel, hinter jedem "Bauchmenschen" stehen - zwei!"

Ich finde die leichte Art, in der sie einem das Wissen vermittelt - mit Fallbeispielen garniert, sehr ergötzlich.
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