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http://www.focus.de/panorama/welt/menschenhandel_aid_228123.html
Der Artikel ist deprimierend. Aber es ist die Realität.
Der Verkauf von Menschen als Arbeits- oder Sexsklaven, zur Adoption oder Organentnahme nimmt zu und ist mindestens so lukrativ wie der Drogenhandel: Die Gewinne werden auf 31 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt.
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Es ist ein Markt, und es zählen nur die Preise. Es ist die Rede von Angebot und Nachfrage, von Profiten, Kostendämpfung und Bedarfsanpassung. Von Arbeitsteilung, Nachschub und internationalen Verbindungen. Alles ganz normal, so scheint es, wie Produktion und Handel nun mal in einer überwiegend marktwirtschaftlich organisierten Welt funktionieren. Nur – es geht nicht um ganz normale Waren, es geht um Menschen.
„Wer zahlt, dem wird geliefert“
Menschen werden gehandelt wie Autos oder Maschinen, wie Drogen oder Waffen, ganz oder in Teilen, dienen als Ersatzteillager, egal: Wer zahlt, dem wird geliefert. Und der Bedarf des Menschen, seinesgleichen zu benutzen und auszubeuten, scheint unerschöpflich. In Guatemala verdient eine skrupellose Armada von Notaren, Anwälten und Beamten an Tausenden von Adoptionen im Jahr und wehrt sich gegen ein neues Gesetz, das die Adoptionsverfahren künftig stärker kontrollieren soll. Oft genug werden den Müttern ihre Kinder nicht nur abgekauft, sondern sogar geraubt.
„Ich hatte Esther mit zur Arbeit genommen. Plötzlich kamen zwei Männer und zwei Frauen“, erzählt Ana Escobar, 26, den Mitarbeitern der Stiftung „Sobrevivientes“ in Guatemala-Stadt. Einer der Männer bedrohte die junge Frau mit einer Pistole, nahm ihr die siebenmonatige Tochter aus dem Arm und schloss sie in einen Raum. Seitdem hat Ana ihr Kind nicht mehr wiedergesehen.
Menschenhandel am schnellsten wachsender Verbrechenszweig
Der Menschenhandel gilt weltweit als der am schnellsten wachsende Verbrechenszweig. Auf 31 Milliarden Milliarden Dollar pro Jahr schätzt die International Labour Organization (ILO) die Gewinne aus dem Menschenhandel, überwiegend durch sexuelle Ausbeutung. Aber andere Ausbeutungsformen nehmen zu. Beteiligt sind immer mehr internationale Verbrechernetzwerke – neben kriminellen Kleinstgruppen, die oft genug in der Nachbarschaft der Opfer beginnen. Das US-Außenministerium nennt die Bekämpfung des Menschenhandels „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit auf dem Gebiet der Menschenrechte“.
Das Verbrechen einzudämmen, hieße jedoch, eine seiner Ursachen zu beseitigen: die Armut, die Menschen sogar dazu bringt, ihre Organe zu verkaufen – wie in Moldawien, dem ärmsten Land Europas. Schätzungsweise zehn Prozent der Bewohner in manchen Dörfern spendeten eine Niere. Darunter Mihai Istrati, 33, aus Susleni, der sich 1999 seine linke Niere in der Türkei herausoperieren ließ und dafür nicht mal 3000 Dollar bekam. |
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| Der Empfänger, ein Israeli, zahlte angeblich 100 000 Dollar. „Ich rate jedem ab“, sagt Mihai leise. „Gelohnt hat es sich nicht.“ Der Moldawier lebt in einem elenden Häuschen, ohne fließendes Wasser, im Winter notdürftig beheizt. Nur Jura, dem Vermittler der damaligen Transplantation geht es gut: Der wohnt gleich nebenan, in einem prächtigen Haus auf eigenem Grundstück. |
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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Diese Berichte von Dir, Gabriele sind skandalös und zutiefst erschreckend.Es gibt ja einige Organsiationen, die sich um Menschenrechtsverletzungen kümmern. Ich nenne an erster Stelle amnesty international sowie die Gesellschaft für Menschenrechte in Frankfurt.Als Mitglied von ai weiß ich bzw. habe ich gelernt, dass die Herstellung von Öffentlichkeit der größte Feind von Menschenrechtsverletzern ist.
Du hast in Deinen Berichten keine Quellen genannt. Es wäre wichtig, diese zu kennen und den Wahrheitsgehalt dieser Berichte zu prüfen, an dem ich übrigens nicht zweifele.Und dann müsste man die Spur der Verfolgung aufnehmen, um zu versuchen, diesen skrupelosen Tätern das Handwerk zu legen.
Aber wo passieren diese Verbrechen? In Ländern, die bitterarm sind und es keine funktionierenden Strafverfolgungsorgane gibt.
Wir hier in Deutschland haben eine große Rechtssicherheit und leben in befriedeten Verhältnissen. Deshalb sollten wir uns solidarisch um die kümmern,die das alles entbehren müssen, selbst wenn die eigenen Kräfte klein sind.Ai schreibt ja auch im Wesentlichen Briefe an Regierungsmitglieder, in der Hoffnung, wenigstens Hafterleichterungen für Inhaftierte zu erreichen.Folter und Verbrechen geschehen im Geheimen, sie scheuen die Öffentlichkeit.
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Hi, Spartakus, die Quelle ist oben der Link vom Focus.
Ich finde es sehr schlimm, was zur Zeit passiert - die ganze Sache mit dem Betrug an den Spendern - siehe unicef - es schmerzt, wenn man sich bei den drei großen online-zeitschriften informiert, was täglich so passiert - und man nicht einschreiten kann, wenn man die Berichte liest.
Aber ich denke, es ist wichtig, für die Menschen etwas zu tun, die an deiner Seite leben, die mit dir leben - und wem Großes gelingt, der bekommt alle Wegweiser, damit es gelingt.
Ich denke da an die Abenteurer, die durch die Welt wanderten und denen so vieles auffiel in der Welt und die dann mit sehr vielen Menschen in Kontakt kamen und sich entschlossen, etwas für die Menschen in dieser Welt etwas zu tun.
Das kann nicht jeder und es gibt auch im persönlichen Umfeld Aufgaben - die man bewältigen muß in jeglicher Art.
Manchmal wache ich auf und denke: es sieht zur Zeit nicht gut aus in der Welt - aber dann frage ich mich: sah es nicht schon immer übel aus - wann gab es für die gesamte Welt schon jemals gleichzeitig nur gute Zeiten ? War nicht immer etwas da, was uns verzweifeln oder hoffen ließ ?
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