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Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenl












http://weisstduwerichbin.de/download/Materialheft%20I.pdf

Das Projekt der drei großen Religionen
für friedliches Zusammenleben in Deutschland

www.weisstduwerichbin.de

Motivation der Projektträger
Auf dem Weg zum Projekt »Weißt du, wer ich bin?« haben sich die Religionsgemeinschaften jeweils selbst
darüber klar werden müssen, was sie zu diesem Engagement bewegt und welche Ziele sie verfolgen.
Diese Überlegungen wurden in kurzen Stellungnahmen zusammengefasst, die miteinander die Gesprächsgrundlage
in der gemeinsamen Durchführung des Projektes umreißen. In den lokalen Projekten können sie
Orientierungshilfe bieten für den Diskussionprozess in den Gemeinden und für den Weg aufeinander zu sowie
als Gesprächsgrundlage für erste Begegnungen.
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche
in Deutschland (EKD)

Um die Wahrheit des eigenen Glaubens
zu ringen, ist nötig. Zugleich verpflichtet
der Glaube dazu, Unterschiede nicht
zur Gegnerschaft werden zu lassen,
sondern in eine gemeinsame Verantwortung
einzubringen. Dies gelingt,
wenn Menschen einander nach ihrem
Glauben fragen und miteinander nach
Wegen zu Gerechtigkeit und Frieden suchen.
Ich hoffe, dass dieses Projekt vielerorts
Unterstützung findet und auch
Menschen zusammenführt, die bislang
den Kontakt zu anderen gescheut
haben.

Metropolit Augoustinos
von Deutschland und Exarch
von Zentraleuropa


Nicht überall in der Welt, aber doch in
Deutschland ist es seit Jahren möglich,
dass Menschen unterschiedlichen Glaubens
sich begegnen, sich einander annähern
und miteinander ins Gespräch
kommen. Das gegenseitige Verstehen
kann zum Verständnis füreinander führen.
Nur so finden wir zu einem friedlichen
Miteinander. Auch das Projekt
»Weißt du, wer ich bin?« kann uns dabei
helfen in Wort und Tat.


Dr. h.c. Paul Spiegel

Präsident des Zentralrates der Juden
in Deutschland


Über die Bekämpfung der fortwährenden
Bedrohung durch Fremdenfeindlichkeit,
Rassismus und Antisemitismus
wird gern und viel geredet. Das Projekt
»Weißt du, wer ich bin?« zeigt Wege des
Handelns. Das Ziel ist eine Gesellschaft,
die nicht nur durch Toleranz, sondern
von gegenseitigem Respekt geprägt ist.


Dr. Nadeem Elyas

Vorsitzender des Zentralrates der Muslime
in Deutschland




Kardinal Karl Lehmann
Vorsitzender der Deutschen
Bischofskonferenz
Der Dialog zwischen Juden, Christen
und Muslimen ist unverzichtbar. Wir
dürfen darin das Fremde nicht ausklammern.
Dies gilt insbesondere für die religiöse
Frage. Es wäre paradox, würde der
Dialog sich nicht darum kümmern, was
Menschen glauben und was ihnen heilig
ist. Das Gespräch und die Auseinandersetzung
damit erweitern den Horizont
und lassen uns die Mitmenschen anderen
Glaubens besser kennen und verstehen.
helfen in Wort und Tat.


Bischof em. Dr. Walter Klaiber

Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen in Deutschland

Der erste Schritt, dass Menschen einander
verstehen, besteht darin, dass sie
einander zuhören. Wenn ich möchte,
dass andere erfahren, wer ich bin und
was ich glaube, muss ich mir die Mühe
machen, herauszufinden, wer die anderen
sind und wovon sie überzeugt sind.
Dass es zu solch einem Gespräch
kommt, wünsche ich der Aktion »Weißt
du, wer ich bin?«

Dr. Nadeem Elyas
Vorsitzender des Zentralrates der Muslime
in Deutschland

Jeder Mensch ist ein einzigartiger Mikrokosmos,
der nicht doppelt verfügbar
ist und nicht noch einmal auf Erden entstehen
wird. In unmittelbarer Nähe
eines jeden von uns sind all diese Welten
vorzufinden. Es wäre ein großer Verlust
für uns alle, die Chance deren Entdeckungen
nicht wahrzunehmen.


Rıdvan Çakır

Vorsitzender der Türkisch-Islamischen
Union der Anstalt für Religion (DITIB)

Ich bin davon überzeugt, dass im Rahmen
unseres gemeinsamen Projektes
ein Prozess ausgelöst wird, in dem eine
Kultur des Fragens, des Zuhörens und
des Verstehens des Verschiedenen geschaffen
wird. Ich wünsche mir, dass in
diesem Prozess dialogisch aufklärerische
Debatten geführt werden, die auf
Gemeinsamkeiten und Differenzen, Toleranz
und Respekt zielen, den Frieden
sichern und das Miteinander zwischen
den Angehörigen der Weltreligionen gebieten.

Wer sich gern damit beschäftigen möchte, kann den gesamten Text anschauen.

quelle:
http://www.google.de/search?q=Muham....._de&start=10&sa=N
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum I


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