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Buddhistische Variante












Die buddhistische Variante ist mir da durchaus sympathischer, wenngleich ich es höchst ungeschickt finde, mit einer Erklärung zu beginnen, welche zu verstehen man bereits ein Philosophiestudium absolviert haben muss.

Aber die Folgen, die daraus gezogen werden, decken sich durchaus mit der Ansicht, welche mir selbst auch immer treffender scheint, bei der Beantwortung der Frage, was ich hier eigentlich tu:

Zu leben bedeutet, im Prozess zu sein als Treffpunkt für die Dimension außer der Raumzeit und die Raumzeit.
Ich bin das Leben also selbst, wenn mein Teil ins RaumzeitLOSE zurückkehrt, zerfällt das Raumzeitliche in seine Bestandteile, je nach dem welchen weiteren physikalischen Prozessen es ausgesetzt ist, während ich hier nicht sagen kann, was mit dem geistigen Teil geschieht, sofern da nicht irgendwo eine Verbindung gemacht werden kann.
Diese Verbindung geschieht manchmal natürlicherweise in Träumen, Vorahnungen, Voraussichten oder durch die Vermittlung von Medien, doch ich persönlich habe nicht den Eindruck, dass diese Verbindung bei mir stärker wäre als bei anderen Menschen, von Tieren nicht zu reden.

Zitat:
Im Glaubensakt des Glaubens bin ich (als atta = Seele) ein an sich Seiendes, Ewiges, absolut anfangslos, absolut endlos, zur Ewigkeit verdammt. - Im versuchten Erfahrungsakt der Wissenschaft bin ich eine Lebenserscheinung, die von anderen Lebenserscheinungen, den Eltern abstammt, diese stammen wieder von ihren Eltern usw. in einer endlosen Reihe, die die Frage des ersten Einsatzes überhaupt unbeantwortet lässt, sie immer wieder vor sich herschiebt.

Aus einer Lehrrede Buddhas zum "Sinn des Lebens"


Schön! Danke vielmals.
Ich habe mit dem Text schon einige Probleme, denn mich als Vorgang zu verstehen ist doch einigermaßen abstrakt, da ein Vorgang in meinem Denken etwas ist, welches mit oder an einem Gegenstand, Persönlichkeit oder Thema geschieht.
Ein Vorgang bedarf also eines Partners, wenn ich das Thema bin, an dem Geist seine Erfahrungen sammelt, ....
Schön. Damit muss ich allerdings noch eine ganze Weile arbeiten, bis ich es als Lebensgrundlage entscheidend in meinen Prioritäten wirken lassen kann.

Bis dann gilt das Lustprinzip und das Recht, sowie meine persönliche Moral, welche eine durchaus nicht sehr starre Grundlage darstellt, aber man kann drauf bauen.
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