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Erleuchtung oder Nirvana












jivatma hat folgendes geschrieben:
Eine brennende Frage habe ich aber noch an dich:
Was tust du im Himmel, wenn du ihn erreicht hast?
Genauso gut könnte ich ja fragen: Was tust Du wenn Du die Erleuchtung oder das Nirvana erlangt hast? Was mich übrigens auch mal interessieren würde. Denn anscheinend weiß niemand mehr als, daß jede einzelne Seele in Gott einmünden wird und ihre Individualität in der Totalität einmündet. (Zitat von Martin)

Aber wenn Gott die Liebe ist, und die Liebe das wahre Leben ist, dann lebe ich im Himmel das wahre Leben mit Gott (der Liebe).

Zitat:
Liebe ist eine Emotion und Emotion geht von einer Person aus, wer ist also diese Person? Denn die Person ist der Ursprung der Liebe und nicht die Liebe der Ursprung der Person.
Gott ist ein geistige Wesen, welches die Liebe ist; aber auch die Schöpfer(Kraft) ist.
Und wenn wir im Himmel sind, bzw. geistig Wiedergeboren sind oder Erleuchtet sind, sind wir wie Gott geistige liebende Wesen; in der Liebe, also mit unserem Geist, eins mit Gott. Hingegen die Seele, der Körper des Geistes immer getrennt von Gott bleibt. ER hatte ja alle geistige Wesen nur erschaffen, weil er nicht immer alleine sein wollte. Demnach werden wir im Himmel immer aktiv sein, und für unsere eigene Schöpfungen auch unseren eigenen Raum bekommen.

Den Himmel und die Hölle wählen, oder erschaffen wir hier auf Erden durch unsere Taten nicht nur in uns, sondern es sind auch geistige Örtlichkeiten im Jenseits. Es gibt also drei Höllen und drei Himmel und ein Mittelreich, wo wir nach dem Tod ankommen, und von da den Ort wählen, der uns zusteht, also man das erntet was man gesät hat.

Wer sich mehr für diese Örtlichkeiten interessiert, kann ja z.B. mal "Die Offenbarung des Emanuel Swedenborg" lesen.
Zitat:
Diese Auferweckung erfolgt allerdings nur für den Geist des Menschen. Swedenborg betont, daß Jesus Christus allein dem Geiste und dem Körper nach auferstand. Zugleich aber verwirft er sehr energisch die schon zu seiner Zeit bei Intellektuellen herrschende Auffassung, Geister seien etwas Gestaltloses, Ätherisches, sie seien "bloße Gedanken"; ungleich richtiger wäre die volkstümliche Anschauung, Geister seien wie Menschen. Swedenborg wirft zur Bestätigung dessen sein eigenes jahrzehntelanges Erleben in die Waagschale:

»Daß der Geist des Menschen nach der Trennung vom Körper Mensch ist, und in derselben Gestalt, ist mir durch tägliche Erfahrung vieler Jahre zur unleugbaren Wahrheit geworden; denn ich habe sie tausendmal gesehen, gehört und mit ihnen gesprochen, auch darüber, daß die Menschen in der Welt nicht glauben, daß sie so beschaffen sind, und daß diejenigen, die es glauben, von den Gebildeten für einfältig gehalten werden...«

Die Entstehung dieser falschen Auffassung erklärt er durchaus einleuchtend und fährt dann fort: »Daher kommt auch, daß fast alle, die aus der Welt hier ankommen, sich gar sehr wundern, daß sie leben und sie Menschen sind gerade wie zuvor, daß sie sehen, hören und reden, und daß ihr Körper einen Tastsinn hat, wie zuvor, und daß ganz und gar kein Unterschied ist... Wenn sie aber aufhören. sich über sich selbst zu verwundern, so wundern sie sich darüber, daß die Kirche nichts von einem solchen Zustand der Menschen nach dem Tode weiß...«

Der Geist erscheint also abermals wie in einem Leib, der sogar zunächst, wie wir noch hören werden, dem alten irdischen Körper ganz ähnlich sieht.
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