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Eine andere Art der Freude












Seit ungefähr 2 Jahren denke ich daran mein Leben zu beenden. Anfangs hatte ich Angst, doch diese Angst ist verschwunden mit den Gedanken das der Tod zum Leben gehört und weder gut noch schlecht ist.
Plötzlich ist mir etwas aufgefallen, dort wo früher die Angst war ist jetzt eine andere Art von Freude...Ich kann sie nicht wirklich definieren. Sie fühlt sich einfach anders an. Vielleicht ist es eine Art kindlich Freude, die man normaler weise in meinen Alter nicht mehr spürt...
Wie alt bist Du denn wenn ich mal fragen darf ?
Kann es sein dass das Gefühl nachts/abends stärker ausgeprägt ist ?
Ich hab gleiches durchgemacht, mich erinnert dieses Lied immer an das Gefühl, hörs dir mal an und sag wie dus findest.
http://www.youtube.com/watch?v=F_LLxt9_W4o
Zitat:
Wie alt bist Du denn wenn ich mal fragen darf ?


Warum nicht? 16 Jahre bin ich alt und besuche die 10 Klasse.

Zitat:
Kann es sein dass das Gefühl nachts/abends stärker ausgeprägt ist ?


Naja wenn ich allein bin wird dieses Gefühl immer stärker.

Das Lied hört sich cool an, es hat so was das einen an die Vergangenheit erinnert. Eigentlich steh ich mehr auf Gothic und Hardrock, im allgemeinen irgentwas gruftiges, richtig aggressives, bzw. politisches.

Tief in mir
unter meiner Seele
da gähnt ein schwarzes Loch
und saugt mir an der Freude
stets füll ichs auf
und es saugt noch.

Mal deck ich´s zu mit vielem Tun
Getöse und Geplapper
mit Streiten, Reden, bin immun
gegen feindliches Geschnatter

Mal fühll ich´s auf mit meiner Freud
und mit dem Licht der Liebe
die quillt ja bei Gelegenheit
mir mitten im Getriebe.

Einst füllte ich´s mit Alkohol
das ist mir nicht bekommen
drum fühl ich ohne Suff mich wohl
und setze mich versonnen

Am Rand des grossen schwarzen Lochs
lehn an der Seele Baum
und strahlend, in der tiefen Ferne
dieses geheimnisvollen Lochs
glimmt eine hoffende Idee
und trägt durch aller Pflichten Joch
oblieg ich ihnen manchmal gerne
auch in dem Seelenraum
jenseits der Nacht unter dem tiefen schwarzen See


Mit 16 war es mir auch schon bekannt, das grosse schwarze Loch inmitten meiner Seele.
Erst will man es füllen mit Liebe, und alle sagen: Dem fehlt nur seine Frau, der braucht nur eine Frau.

Ne. Leute, das ist fälscher als man nur denken kann,
die Liebe ist nicht Sachbezogen, es ist schön und bequem und praktisch, wenn man seine Liebe auf einen anderen Menschen fokussieren kann, man kann im anderen aufgehen, oh ja!

Aber dann?

Nichts und niemand bleibt ewig.

Der Fokus meiner Liebe fühlt sich beengt und zappelt und macht und will nicht mehr: Genug!

und dann: Beziehung - allein sein - Beziehung - allein sein - Kunst sein - Musik machen, sich darstellen, Fragen, denken, fragen, schenken.......
Viel Betrieb und Tätigkeit füllt das Bewusstsein um das schwarze Loch in meiner Mitte nd webt es manchmal zu.

und doch: Es ist da, das Loch, auch zugedeckt bleibt es, das Loch, das am Ende alles aufsaugt, es ist da, das All, das Nichts das GOTT nach dem mich sehnt und das ich bin. und doch nicht.

Die Hoffnung auf Klarheit in dieser Raumzeit hat sich verflüchtigt
Seit Urzeiten beschäftigt den Menschen die Frage nach dem Sinn des Lebens. Gut, das denke ich muss jeder für sich selbst klären. Ich suchte einst meinen Sinn in der Familie, das ging auch 26 Jahre lang gut. Es war eine Zeit des Glückes und der Harmonie. Dafür die Enttäuschung umso grösser. Auf der Suche nach etwas beständigem bin ich nun auf Gott gestossen und ich glaube, Kummer und Schwierigkeiten hat Gott geschaffen damit wir zu Ihm finden.
al hamduli ALLAH JoSt
Forum -> Psychologie und Psyche


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