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"Bitch ist das neue Schwarz".












http://www.3sat.de/3sat.php?http://...../themen/119538/index.html

Hexenjagd
Warum so viele US-Wähler Hillary Clinton hassen

Haben es Frauen nicht schon immer schwer, um ihre Rechte zu kämpfen ?

Zitat:
"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde - dann den Mann in seinem Ebenbild", beginnt ein Internet-Kommentar. "Doch dann schuf Gott die Frau - um die Männer zu Tode zu erschrecken." Die Rache der kleinen Männer muss nun die erste Frau erdulden, die US-amerikanische Präsidentin werden könnte. Zumindest eines kann man Hillary Clinton nicht vorwerfen: mangelnde Emotionen beim Wahlvolk.
Dominant sein - das fällt aus der traditionellen Frauenrolle

Die frostige Resonanz, die Hillary Clinton von so vielen US-Amerikanern erfährt, überrascht keinen an der Rochester University. Nora Bredes lehrt am "Center For Women’s Leadership" über Frauen in der Politik - und sieht das Ganze in einem größeren Zusammenhang. "In der Politik zählen Werte wie Aggression, Macht über andere, anstelle von Macht, um ein Ziel zu erreichen, persönliche Ambitionen", so Bredes. "Kurz: Diese Werte, die in der amerikanischen Politik ermutigt werden, sind sehr männliche Werte. Wenn dann eine Frau kommt und sagt, sie könne Präsidentin und 'Commander in Chief', also Oberbefehlshaberin über die Armee sein, hat sie einen sehr schweren Stand. Sie muss zeigen, dass sie stark und dominant sein kann. Doch wenn sie das macht, wird ihr das als Ausbruch aus den traditionellen Normen für Frauen vorgeworfen."

Wir sehen es weltweit - wenn Frauen sich bilden, eine Position erwerben, werden ihnen Steine in den Weg gelegt.

Das alte Adam-Eva-Problem.

Und nicht einmal Frauen halten zueinander - es sind die Emotionen, von denen wir Menschen noch abhängig sind. Da zählten charakterliche Werte, da zählen subjektive Einstellungen und vieles mehr.

Zitat:
Die Hexenjagd auf Hillary ist aber kein reiner Männersport. Auf einer Wahlveranstaltung von John McCain war es eine Dame der besseren Gesellschaft, die die entscheidende Frage stellte: "Wie schlagen wir die 'Bitch'?" Bitch, das heißt Schlampe, Nutte, Zicke - für viele ist das die ideale Hillary-Beschreibung und Vorlage für subtile Kommentare. "Für mich kommt dieser irrationale Hass, den manche Leute empfinden, daher, dass eine Frau ihre traditionelle Rolle verlässt und etwas macht, was noch keine in der US-Geschichte jemals gemacht hat", sagt Nora Bredes vom "Center for Women’s Leadership". "Sie ist die erste. Wir haben hier noch nie eine Frau in einer solchen Position gehabt, in der Endrunde der Vorwahlen, und das sogar als Favorit. Deshalb finde ich es unfair, zu sagen, eine andere Frau hätte es leichter. Liegt das nicht speziell an Hillary Clinton?"


http://www.3sat.de/3sat.php?http://...../themen/119538/index.html
bei diesen wahlveranstaltungen in den states wird ja vieles vereinfacht, um dem wahlvieh moeglichst komplexe angebote machen zu koennen.
kinder auf dem arm, " i love rock'n roll" usw. das dient ja nicht der information - sondern der manipulation.
und das beherrschen sie alle - diese schachzuege der medienwelt.
das verdunkeln des obama-photos ( wenns denn wahr war, koennte ja auchn schachzug von obama selbst gewesen sein!), das man mrs. clinton zuschrieb, ist ja genauso skrupelloses machtspiel (" auf teufel komm raus", sagt man) wie das erneute public-machen der "cigar" von mrs. lewinsky ( mc. cain), um die clinton-kaste als familiaer instabil und dementsprechend nicht praesidetentauglich zu diffamieren.
Frau hillary aktiviert natuerlich ihr "maennliches" repertoire, um in der man's world ueberhaupt einen fuss auf die erde zu bekommen.
wuerde sie ihre fraulichkeit thematisieren und damit agieren, haette sie wirklich gar keine chance.

wir arbeiten z.zt. ( allen ernstes) mit tuerkischen studentinnen, wir legen auch ihnen steine in den weg. sie bilden sich und sie... BILDHAUERN.
Wenn frau also steine im weg liegen hat, sollte sie lernen " sie zu bearbeiten". und da gibts schon ne menge moeglichkeiten.
salve.
Alle drei Bewerber brauchen Geld und sind ihren Sponsoren verpflichtet. Machen wir uns nichts vor - es ist der Kampf um die Macht und die wird noch immer von oben geleitet.

Welche Chance hätte denn je ein Mensch aus dem arbeitenden Volk, je ein Präsident zu werden ?

Es wird immer die Welt der Mächtigen bleiben - denn hier ist der Mammon Geld hoch angelegt - ohne Geld geht nichts und von den Interessen der Mächtigen wird alles bestimmt.

Der Reiche hat Geld, um seine Kinder zum Studium zu schicken und ihm damit alle Wege zu ebnen u.a. auch mit guten Beziehungen - eine Hand wäscht eben die andere - ist es woanders anders ?

Selbst kirchliche bzw. religiöse Institutionen kommen nicht ohne Geld aus - und in allen Religionen spielt Geld eine große Rolle - wer die ökonomische Macht hat, hat auch die politische. Alles andere sind Schäume bzw. Träume.

Keine Illusionen bitte

Übrigens, auf das Ergebnis im November bin ich wirklich gespannt. Aber - wird sich etwas an der Politik ändern, egal, wer an die Macht kommt ?
es wird sich immer was aendern, weil sich nun mal die welt dreht, aber an diesen machtstrukturen wird sich nichts aendern.
selbst wenn die inhalte, welcher art auch immer, gut waeren, letztendlich bleibt die struktur die gleiche.
WER DAS GELD HAT HAT DIE MACHT UND WER DIE MACHT HAT HAT DAS RECHT. ( das war glaub ich mal bei ton steine scherben in den 70ern).
das wir nun alle zugestaendnisse und faule kompromisse machen ( und wir sagen lieber: machen muessen) - wissen wir ja.
frank zappa toente: in your dreams you think yourself as a prophet who can change the world , but you know you are such a FOOOOL.
kleine ueberschaubare strukturen schaffen, mit guten leuten arbeiten, wahr-nehmen !
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