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@ martin:
warum sollte ich?
wenn ein mensch herumerzählen würde, dass er tag für tag zu einer 10m großen Bierflasche im weltall betet, weil diese ihm offenbart hat Gott zu sein, würde man diesen menschen wahrscheinlich als schweren alkoholiker und vielleicht schon als geistig verwirrt bezeichnen und in ne psychiatrische anstallt einliefern lassen.
bei den gläubigfen ists keine Bierflasche sondern Gott. Ist ein und das selbe, nur durch unsere Geschichte leider zu soetwas wie nem sakrileg geworden.
Die gläubigen haben echt lange genug missioniert und im namen gottes gehandelt und man hat gesehen was die kreuzzüge, die inquisition, die terroranschläge und unzählige kriege im namen gottes und unzählige blödsinnige sekten alla scientology mit einfältigen menschen anrichten!
Kirche und Glaube waren immer schon das beste druckmittel um die einfachen leute in schacht zu halten!
Und da soll ich noch ruhig dasitzen und sagen: jaja gäubige, macht nur so weiter, das ist schon alles richtig was ihr da sagt?
Ich meine man muss sich doch echt mal allenernstens vorstellen:
Da stehen tausende von menschen beim vatikan und feiern einen stinknormalen menschen im glauben, er sei auch nur im geringsten heiliger als sie selbst!
doch setzt sich dieser beim kacken genauso auf die toilette wie jeder andere mensch auch.
allein diese vorstellung, er wäre gott näher als alle anderen ist doch sowas von dumm, meinst du nicht!
und auf so nem schwachsinn baut die kirche auf, und die menschen machen das seit jahrhunderten knieend und mit gesenktem kopf betend mit.
wäre jetzt schon langsam mal an der zeit aufzuwachen.
lg atheist
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Natürlich, Gott ist genau so sehr und genau so wenig eine Bierflasche wie ein alter Mann mit Bart.
Für mich ist Gott Liebe, Harmonie und Melodie.
Letztlich glaubt ein Atheist auch an etwas, seien es die Naturgesetze sei es er selbst.
Glauben hat nicht nur Negativeffekte wie Kriege erzeugt sondern auch humanitäre Einrichtungen.
Glauben ist da gut, wo er einen positiven Einfluss auf einen Menschen und sein Umfeld hat.
Du bist als Atheist nicht besser als ein Gläubiger.
Und ein Gläubiger ist nicht besser als Du.
Sollte es so etwas wie besser oder schlechter überhaupt geben, so ist es eine Frage von Charaktereigenschaften nicht vom Glauben.
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humanitäre einrichtungen sind dadurch entstanden, da es auch menschen gibt, die sich um andere kümmern.
dass sich menschen um andere kümmern folgt jedoch nur aus der tatsache, dass es die menschheit nicht mehr geben würde, wenn es nicht so wäre.
im laufe der zeit haben die menschen nunmal, sagen wir mal "großteils" begriffen, dass "miteinander" weiterführender ist als sich gegenseitig zu bekämpfen.
das ist aber logischer evolutionärer fortschritt und hat nicht das geringst mit Gott, irgendeinem heiligen buch oder einer glaubensgemeinschaft zu tun!
lg
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"Das innere Alter des Menschen ist an seinem Verhalten ablesbar. Sein Verhalten ist durch seine Gesinnung bedingt. Sein inneres Alter ist dafür ausschlaggebend, wie er mit seinen Trieben und Anlagen und mit allem umgeht, womit er im Laufe seiner inneren Entwicklung zu tun hat, mit Mitmenschen, mit Mitseelen(Pflanzen und Tieren), mit iridischen, seelischen und geistigen Gütern, aber auch mit sich selbst. Sein inneres Alter ist für sein Wollen, Fühlen und Denken ebenso maßgebend wie für den Gebrauch seiner sonstigen Gaben.
In seinem biologischen Alter ist der Mensch, falls er alt genug wird, nacheinander ein Säugling, ein Kind, ein Heranwachsender, ein Erwachsender, ein Betagter, schließlich ein Greis.
Auch der innere Wachstumsprozeß verläuft stufenweise. Die Stufen des inneren Alters sind für die Wesenszüge der menschlichen Entwicklung in den einzelnen Etappen der äonischen Entwicklung charakteristisch."
| Zitat: |
atheist: im laufe der zeit haben die menschen nunmal, sagen wir mal "großteils" begriffen, dass "miteinander" weiterführender ist als sich gegenseitig zu bekämpfen.
das ist aber logischer evolutionärer fortschritt und hat nicht das geringst mit Gott, irgendeinem heiligen buch oder einer glaubensgemeinschaft zu tun! |
Um das zu vollbringen, braucht es der Reife - die sich erst im Laufe der Menschheitsgeschichte entwickelt hat.
Egal auf welche Weise wir die Entwicklung des Menschen betrachten, ob nun materiell oder geistig - es ist immer eine Vorwärtsentwicklung. Und ob jemand an Gott glaubt oder nicht - er ist dieser Entwicklung ebenfalls eingebunden.
Wer sagt denn, daß Gott außerhalb dieses evolutionären Prozeßes steht
Gruß
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Atheist, der evolutionäre Fortschritt bedingt, dass die kämpferischen Stämme überleben. Intern müssen sie einen Zusammenhalt haben. Extern müssen sie Kriegerisch sein.
Das Selbe erkennt man, wenn man sich politische Systeme anschaut, die jeweils das eigene Wohl im Auge haben, und das oft auf Kosten der anderen.
Das Selbe erkennt man, wenn in Religionen die eigene Religion als Erlösungsweg angepriesen wird und jeder andere Weg ins Verderben führen solle.
Aber auch Sportvereine und Autoclubs funktionieren auf diese Weise.
Alle Menschen als Brüder und Schwestern anzusehen ungeachtet von Hautfarbe, Religion, Automarke, Fußballlieblingsmannschaft, Gesinnung und anderem, das gelingt nur wenigen. Leider!
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