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Glücklich sein - als Schulfach












klar kann man auch so glücklich sein,
aber die echte fröhlichkeit und lebenslust kann man nicht haben ohne zu wissen wozu man lebt und was nach dem tod mit einem passiert.
Diese Fragen kann man sich auch so beantworten, unabhängig von einem Gott oder einem bestimmten Glauben.
Also Schul-Unterreicht im "Glücklichsein" kann ich mir nicht vorstellen.

Man müsste erst einmal definieren, was jeder mit Glücklichsein verbindet. Klar kann man mehr Selbstvertrauen lernen, aber das bedeutet ja nicht automatisch glücklich zu sein. Ich kenne viele selbstbewusste Menschen, die aber durchaus nicht alle glücklich sind.

Man müsste an die Ursachen der Traurigkeit und der Depressionen und die liegen ja meist außerhalb der Schule. Man kann den Kindern höchsten lehren, wie sie sich entspannen können, vielleicht auch einmal die Sichtweise zu ändern - aber man Glücklichsein bestimmt nicht in der Schule in ein paar Stunden in einer großen Gruppe lernen.

Glück muss aus einem selbst kommen.
Und wenn ein Kind z.B. in schlechten Familienverhältnissen groß wird, ist es kaum durch ein paar Unterrichtsstunden glücklicher. Da bedarf es weitreichender Maßnahmen.
Was man machen kann, ist es dem Kind in der Schule ein Umfeld zu schaffen, dass es sich dort wohlfühlt und da nicht auch noch durch starken Leistungsdruck oder Mobbing Ängste entwickelt.

Kiki
Ja das mit dem Leistungsdruck ist echt schlimm! In der Schule und zu Hause.. völlig übertrieben. Man soll die Kinder dazu ermutigen zu lernen und so.., aber nicht zwingen. Man muss ihnen klar machen, dass sie dies nur für sich tun und für neimand anders. Viele Eltern wollen nur das ihr Kinder gut sind, damit andere kein schlechten Eindruck von den Eltern bekommen

lg julian
Hallo Julian!

Ja, aber es sind nicht immer die Eltern die den Leistungsdruck machen. Oft machen ihn die Kinder sich selbst oder er kommt vom Schulsystem. Die Gesellschaft macht Leistungsdruck, da man heute ohne gute und sehr gute Leistungen schlechtere oder gar keine Chancen hat, auf dem Arbeitsmarkt oder beim "Kampf" um den Studienplatz.

Seit Pisa ist der Druck noch höher. Es wird imnmer mehr erwartet, gleichzeitig sind die Schülerzahlen in den Klassen unverändert hoch. Der Schulstoff bleibt der gleiche auch bei G8, und Zahl der Lehrer wird reduziert, gleichzeitig steigt die Zahl der Unterrichtsausfälle. Die Lehrer/innen stehen oft selbst unter Druck und können sich nicht um die langsameren Schüler kümmern. Das nenne ich einfach sparen am falschen Platz. Da ich selbst 3 Schulkinder (9., 11. und 12.Klasse) habe, sehe ich, wie sowohl Schüler, als auch die Lehrkräft oft "verheizt werden".
Für Schüler, die Probleme haben, bleibt da oft keine Zeit, die bleiben dann einfach auf der Strecke, das ist traurige Tatsache...

LG
Kiki
Forum -> Gesundheit und Wohlbefinden

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