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Paulus und Jesus












Was wußte Paulus von Jesus ? Wie sah er ihn ?

http://wwwuser.gwdg.de/~gluedem/ger/005011004.htm

Um es vorweg zusagen: dies ist das beste Paulus-Buch, das ich seit A.Schweitzers "Mystik des Apostels Paulus" gelesen habe. Es stellt selbst M. Dibelius, G. Bornkamm und Sch. Ben-Chorin in den Schatten.

Der Titel des Buches ist Programm: nicht Jesus, sondern Paulus ist die entscheidende Gestalt des frühen Christentums. Im zentralen Kapitel VIII ("Paulus und Jesus") legt Lüdemann die Unterschiede dar: Jesus kam vom Dorf, Paulus ist Städter. In Jesu Gleichnissen wird die Welt des Dorfmenschen, das ländliche Milieu, lebendig.

Die Briefe des Paulus, in seiner Sprache Griechisch verfasst, beschreiben die Verhältnisse in der Stadt. (Jesus konnte nur Aramäisch und weder lesen noch schreiben.) Paulus war römischer Bürger. "Von Herkunft und Bildung her standen sich in Paulus und Jesus Welt und Provinz gegenüber." Paulus hätte einem "Naturburschen" wie Jesus gegenüber lediglich "geschmunzelt"... Und umgekehrt wäre es Jesus genauso mit Paulus gegangen. "Die hochgestelzte theologische Argumentation hätte er ohnehin nicht verstanden."

Gleichwohl haben die beiden als Glieder des Volkes Israel auch Gemeinsamkeiten: Gottesbegriff, Hochschätzung des AT: Eine poetische Spitzenleistung des Paulus ist das "Hohelied der Liebe" 1 Kor 13. Es fehlt darin allerdings die Lehre über Christus; "Glaube" hat eine ganz und gar jüdische Färbung (= "Urvertrauen"); die "Naherwartung" (des Reiches Gottes) fehlt völlig. Paulus hat diesen einmalig schönen Text wahrscheinlich schon in seiner vorchristlichen Zeit geschrieben.
Veränderungen vollziehen sich laufend - sie sind dem Prozeß der Entwicklung geschuldet - daran kann keiner vorbei - keine Religion und auch nicht in anderen Bereichen - es ist das Leben an sich, das fordert.

http://www.kirchenbote-sg.ch/index......299&m=1299&g=1289

Der Begriff «Mystik» steht heute für fast alles, was an neuen, irrationalen und meist etwas diffusen Bewegungen auftaucht. Ein Missverständnis. Die Mystik hat eine reichhaltige Tradition , sie ist schöpferisch und motiviert zu Toleranz und politischem Engagement.

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Mystik ist keine rein christliche Erscheinung. Es gibt sie in allen Religionen. Nicht zuletzt deshalb haben sich Theologen wie Karl Barth und Emil Brunner von ihr distanziert. In den drei vergangenen Jahrzehnten ist das Interesse an Mystik und vor allem das Verlangen nach ihr immer stärker gewachsen.

Auch zahlreiche Theologen verschliessen sich ihr gegenüber nicht mehr. Sie sind sogar zu Wegbereitern einer mystischen Religiosität geworden, zum Teil aus innerem Erleben und zum Teil auch im Gegensatz zu jenen Amtsträgern, die einer, wie sie es nennen, «modischen Erlebnisreligion« kritisch entgegentreten.


http://www.compass-infodienst.de/Ek....._und_die_Welt.1170.0.html

Paulus und die Welt

Apostel der Völker.
Was interessiert die christliche Theologie an Paulus?


http://wwwuser.gwdg.de/~gluedem/ger/005011003.htm

Ekkehard W. Stegemann: Gibt es einen "Gründer" des Christentums?

quellen:
hein röhr + paulus
Mystik des Apostels Paulus
A.Schweitzer - Mystik des Apostels Paulus
paulus über jesus + at
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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