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Inwiefern hat Dion Fortune recht ? Welche anderen Mystiker widersprechen ihr ? Wie weit kann ein Mensch in die andere Welt schauen ?
Vorerst müssen wir uns klarmachen, daß die physische Ebene, wie
wir sie sehen, das Endresultat einer langen Kette von
Evolutionsprozessen ist, die sich auf den feinstofflichen Ebenen
abgespielt haben: der spirituellen, der mentalen und der astralen
Ebene. Daher hat jedes Problem, dem wir auf der physischen Ebene
begegnen, eine Art .Seele, die sich aus Faktoren dieser drei
Manifestationsebenen zusammensetzt. Das ist wichtig zu wissen,
denn jedes Problem ist vielschichtig, und wir müssen bestimmen,
in welchem Verhältnis diese Faktoren auftreten und wo die Wurzel
zu finden ist. Es hat keinen Sinn, eine astrale Beschwörung
vorzunehmen, wenn die Wurzel des Problems auf der spirituellen
Ebene zu suchen ist.
Weiterhin muß berücksichtigt werden, daß auf jeder Ebene die ihr
eigenen Gesetze und Bedingungen herrschen, und daß keine Macht,
wie groß auch immer sie sein mag, sich darüber hinwegsetzen darf.
Da jede Ebene jedoch von der nächsthöheren Ebene gesteuert wird,
können die Kräfte und Mechanismen viel weitgehender verändert
werden, als man im allgemeinen glauben möchte. Aber auch hier
gibt es Grenzen, die akzeptiert werden müssen. Die Mißachtung
dieses Prinzips ist der Grund, weshalb Geistheilungen so oft mißlingen.
Selten wird zugegeben, daß auch hier Grenzen gesetzt sind, die
man dann die ,Macht Gottes nennt. In den meisten Fällen bedeutet
dies nichts anderes als der Wunsch des Leidenden, endlich erlöst
zu werden.
Außerdem dürfen wir eins nicht vergessen: Es gibt viele Kräfte
und Daseinsformen, die nicht bis zur physischen Ebene
hinunterreichen.
www.thule-italia.net/esoterismo/Lib.....buch%20fur%20Suchende.pdf
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Dion Fortune ist Autorin vieler Bücher über Spiritualität. Bei der Frage, wie weit sie Übereinstimmungen mit anderen Medien zum Ausdruck bringt, muß man sich erst ihre Werke durchlesen.
Wo aber diese feinstofflichen Kräfte vorherrschen, lassen sich
die okkulten Methoden am einfachsten anwenden, und dies führt oft
zu einem dramatischen Erfolg. In allen Fällen aber - mögen sie
noch so sehr mit der Ebene der Materie zusammenhängen - spielen
diese subtilen Kräfte eine Rolle und können, wenn nicht zur
Heilung, so doch zur Erleichterung des Leidens führen. Ein
Mensch, der einen schweren Unfall erlitten hat oder an einer
akuten Infektionskrankheit leidet, hat allem Anschein nach
Probleme auf der irdisch-körperlichen Ebene. Dennoch sind hier
Faktoren wie der Operationsschock oder die Widerstandsfähigkeit
gegen Krankheitserreger oft ausschlaggebend. All dies gehört zu
den feinstofflicheren Ebenen, denn sie beeinflussen Lebenskraft,
Vitalität und Temperament.Zuguterletzt dürfen wir auch eines nicht vergessen:
Um Probleme, vor allem solche wie Pechsträhnen oder seelischgeistige
Leiden, richtig einschätzen zu können, muß man auch das
Karma oder die Einflüsse aus früheren Inkarnationen
berücksichtigen. Dafür gibt es gewisse Methoden, auf die ich
später zurückkommen werde. Überdies muß das Karma - oder
Schicksal - des einzelnen unter dem Einfluß des übergeordneten
Karma der Gruppe, zu der das Individuum gehört, betrachtet
worden. Das ,Gruppenkarma kann das Karma des einzelnen verändern,
das heißt: abschwächen oder verstärken.Zusammenfassend kann man sagen, daß jedes Problem von vier Aspekten betrachtet werden muß: spirituell, mental, astralätherisch
und materiell. Jede dieser Ebenen hat ihre eigenen
Gesetze, die nicht außer Kraft gesetzt, wohl aber gezielt
angewandt werden können. Die Ursache vieler Probleme reicht bis
in frühere Inkarnationen zurück und wird durch die Einflüsse des
Gruppenkarma abgewandelt. Wenn wir ein Problem lösen wollen,
müssen wir herausfinden, welcher von all diesen Faktoren hier im
Spiel ist, und wenn es mehrere Faktoren sind, in welchem
Verhältnis sie zueinander stehen.
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Dion Fortune war eine Eingeweihte. Sie gibt einiges preis und hat sie damit recht ?
Sie werden feststellen, daß alles, was der Suchende beachten
soll, weltliche Eigenschaften sind. Spiritualität, Hingabe,
mediale Begabung, okkulte Fähigkeiten - sind nicht erwähnt. Warum
wird dem Suchenden nicht geraten, nach dem Ausschau zu halten,
was er so ernsthaft sucht? Dafür gibt es zwei Gründe: Diese
Eigenschaften lassen sich sehr leicht vortäuschen, und Menschen
mit höheren spirituellen Eigenschaften tragen ihr Herz nicht auf
der Zunge - ein Mensch, der plötzlich in der Öffentlichkeit in
Trance fällt, wird eher ein Epileptiker sein als ein Adept.Der wahre Okkultist wird seine Kräfte nur Menschen gegenüber
offenbaren, die sein Vertrauen gewonnen haben. Die Fähigkeit,
gewisse Phänomene zu erzeugen, ist im übrigen eher ein Beweis für
Wissen und Können als für Integrität. Ein Mensch kann eine
wunderbare mediale Begabung haben und trotzdem ein Schuft sein.Okkulte Kräfte und Spiritualität müssen nicht unbedingt etwas
miteinander zu tun haben. Was in der Geheimwissenschaft wirklich
zählt, ist nicht die Fähigkeit, Wunder zu vollbringen oder
wunderbare Erlebnisse zu haben, sondern die Einsicht in den
tiefen Sinn des Lebens und des Universums. Die Lehre von der
Geheimwissenschaft vermittelt diese Einsicht und die Fähigkeiten,
den Verstand zu spiritueller Erkenntnis zu befähigen. Wenn wir
Okkultismus als Mittel für spirituelle Ziele - nicht magische -
einsetzen, werden wir neue Perspektiven finden. Die paranormalen
Phänomene sind nur ein Nebenprodukt der wirklichen Arbeit. Für
den Eingeweihten liegt hier die Chance, bei seinen Schülern die
Spreu vom Weizen zu trennen. Ein Mensch, der sich vor allem für
Wunder interessiert, ist kein ernsthaft Suchender. Er wird also
keine paranormalen Phänomene produzieren, um Studenten
anzulocken.
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Manche Wahrheit kommt dem Menschen so unheimlich vor. Und ob jeder Mensch dieses Ziel erreichen möchte, steht noch auf einem anderen Blatt.
Menschen, die nur aus diesen Gründen zu ihm kämen, wären keine
guten Schüler. Ein Okkultist, der sich zur Schau stellt und für
das Publikum .Wunder produziert, ist entweder zu dumm, um zu
erkennen, was er tut, oder es kümmert ihn nicht, weil er
skrupellos ist.Auch hier ergibt sich die Frage, warum sollen gesunder
Menschenverstand und die Fähigkeit, mit den Problemen des Alltags
vernünftig umzugehen, Attribute eines guten Lehrers sein? Man
weiß doch, daß Geistesmenschen in weltlichen Dingen oft wie
Kinder sind. Man darf nicht vergessen, zwischen der weltfremden
Arglosigkeit und der Verwirrung besteht ein himmelweiter
Unterschied.Unabhängig von der allgemeinen Verwirrung, dem Unbehagen und den
Streitigkeiten, die in der Organisation eines praxisfremden
Lehrers unvermeidlich sind - sie wird eine kontinuierliche Arbeit
unmöglich machen - ist es sehr gefährlich, mit großen okkulten
Kräften in einer emotional gestörten Atmosphäre umzugehen. Es
kann, zumindest vorübergehend, zu einem Ungleichgewicht kommen.
Reicht das spirituelle Wissen des Lehrers nicht aus, seine
eigenen spirituellen Fähigkeiten wirkungsvoll einzusetzen, wird
es ihm erst recht nicht gelingen, seine Schüler sicher durch die
schwierigen Phasen der okkulten Entwicklung zu steuern, in denen
der Geist .den Gang wechselt, um von einem Bewußtseinszustand in
den anderen zu schalten.
Geheimwissenschaft birgt die Schätze einer Goldmine, die alle
Mühen reich belohnt. Die Tatsache, daß vieles zuerst geschmolzen
und gereinigt werden muß, sollte uns von der Aufgabe nicht
abhalten. Nicht geeignet ist Okkultismus für labile, dumme und
leichtgläubige Menschen.Drei Eigenschaften sind Voraussetzung für den Suchenden, der sich
mit Okkultismus beschäftigen will: Fester Glaube, gesunder
Menschenverstand und fundierte Kenntnisse der Gesetzmäßigkeiten
des Unterbewußtseins.
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