Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Jüdische Sicht auf Jesus - Darstellung Jesus im Talmud












Es stellt sich die Frage, ob das Judentum, der Islam und das Christentum jemals zu einer Einigung kommen können, denn die unterschiedlichen Ansichten sind so gravierend, daß diese Spaltung immer zu einer Kluft führt, die wohl kaum geschlossen werden kann. Es bleibt, Toleranz zu üben. Und in Toleranz zu leben.

Oder nicht ?

http://209.85.135.104/search?q=cach.....=clnk&cd=10&gl=de

gefunden in:
http://www.politikstube.de/forum/f1.....ht_der_juden-13137-2.html

Ausschnitt:
Es gehört zu den größten Verdiensten von Peter Schäfer uns mit seinen akribischen Untersuchungen auf die talmudischen Wurzeln des christlichen Glaubensverlustes hingeführt zu haben, welcher durch Aufklärung, Moderne und Dekadenz unsere Kultur von innen her zersetzt. Betrübt müssen wir heute zugeben, daß seit dem Zweiten Vatikanum selbst die Kirche in ihrer Hirtentätigkeit, Lehre und Liturgie sich dem Prozess zunehmender Judaisierung nicht entziehen konnte und wollte. Vor lauter Schuldvorwürfen, Versöhnungs- und Vergebungsbitten ging sie vor ihrem eigentlichen Feind in die Knie, sie distanzierte sich von den Adversus-Judaios-Aussagen ihrer größten Heiligen wie Ambrosius, Augustinus oder Chrisostomos, huldigte der neuen Weltreligion des Holocaust, und verlor dabei ihre Glaubwürdigkeit. Dank „Aufklärung“ kann heute kaum noch jemand das Glaubensbekenntnis ohne Mentalreservation mehr ablegen, wer die sittlichen Vorschriften der Kirche öffentlich bejaht und Sünde nennt, was Sünde ist (z.B. Homosexualität, Abtreibung, Euthanasie, Blasphemie), wird als „gesellschaftsunfähig“ eingestuft und gemobbt (Fall Buttiglione)

„Ich glaube fest daran, dass die jüdische Gemeinschaft im Zuge ihrer Wiedergeburt Jesus rezipieren wird, und zwar nicht bloß als eine große Figur ihrer Religionsgeschichte, sondern auch im lebendigen Zusammenhange eines sich über Jahrtausende erstreckenden messianischen Geschehens, das in der Erlösung Israels und der Welt münden wird. Aber ich glaube ebenso fest daran, dass wir Jesus nie als gekommenen Messias anerkennen werden, weil dies dem innersten Sinn unserer messianischen Leidenschaft … widersprechen würde. In das mächtige Seil unseres Messiasglaubens, das, an einem Fels am Sinai geknüpft, sich bis zu einem noch unsichtbaren, aber in den Grund der Welt gerammten Pflocke, spannt, ist kein Knoten geschlagen… Für uns gibt es keine Sache Jesu, nur eine Sache Gottes gibt es für uns." (Martin Buber, Pfade in Utopia, Heidelberg 1985, S.378) .n
http://david.juden.at/kulturzeitschrift/70-75/72-davidowicz.htm

google: jesus im talmud + jüdische sicht auf jesus
http://www.talmud.de/cms/Der_juedische_Jesus_und_d.301.0.html

Ausschnitt:

Warum aber sollte sich eine christliche Theologie mit einem jüdischen Beitrag auseinandersetzen? Das Christentum muß die Fragen und die Kritik aus dem Judentum aushalten und sich mit ihnen ernsthaft, jenseits aller allgemeinen Reden á la „Jesus war auch Jude", auseinandersetzen. Dies ist es dem Judentum und sich selber schuldig. Es hat ohne das Judentum keine Existenzgrundlage; das Christentum kann ohne das Judentum nicht existieren, wogegen das Judentum ohne das Christentum nicht in seiner Existenz bedroht ist.

Aus dem Zusammenhang und der Überzeugung, daß das Judentum in keiner Weise vom Christentum abgelöst oder überboten worden ist oder anders gesagt, daß das Christentum im neuen Bund steht und Israel im alten, nicht mehr geltenden Bund verharrt, sondern beide gleichberechtigt am Tisch der Wahrheit sitzen, entsteht eine der großen Fragen und Herausforderungen für das Christentum der heutigen Zeit: Warum gibt es überhaupt Christen und Juden oder anders gesagt, wie ist ein Christentum im Angesichte Israels, ohne auf dem alten Weg der antijudaistischen Urteile und Bildern weiterzugehen und das Judentum damit neben sich und nicht unter sich sieht? Welche Rolle spielt dabei das Fundament des Christentums, jener Jesus von Nazareth, der für die Christen der Christus, der Gesalbte ist? Ist er vielleicht das Zeichen für die „Völker" aus Jesaja 11; das Zeichen, welches Israel nicht mehr bedarf?

Es gibt so unendlich viele Bücher über Jesus. Von Lorber - darunter fällt die Jugendgeschichte über Jesus und alle wollen von Gott etwas über Jesus empfangen haben.

Sollten sich alle Empfänger göttlich inspirierter Mitteilungen geirrt haben ?

Beginnt jetzt eine Aufarbeitung in religiösen Fragen ?

Welcher Religion kann man glauben ?

Hat Gott überhaupt etwas übermittelt oder waren es nur seine Helfer in der anderen Welt ?

Wessen kann man sich sicher sein ?

Wo ist Wahrheit - was ist Wahrheit ?
http://www.talmud.de/aktuell/juedjes.htm

Die Einschätzung Mohammeds übernahm Geiger auch für Paulus. Beide waren kreative Umdeuter jüdischer Texte und Glaubenssausagen. In dem Kapitel in dem Heschel diesen Vorgang Geigers beschreibt, kommt sie auch zu dem Warum von Geigers Texten, der sich ja nicht nur aus neugierigem Interesse mit Islam und Christentum beschäftigte: "[…] nahm Geiger eine Umdeutung des Islam und des Christentums vor, um die von ihm geschaffene religiöse Tradition zu untermauern. Geigers Ansatz war alles andere als assimilationistisch. Anstatt den Versuch zu unternehmen, das Judentum nach dem Vorbild der herrschenden Religion, des Christentums, umzubilden, präsentierte er eine radikale Neudeutung von Islam und Christentum. Anstatt einfach zu versuchen, dem Studium des Judentums einen Ort innerhalb der Forschung seiner Zeit zu verschaffen, führte er jüdische Quellen ein, um die Geschichte und die Lehren von Christentum und Islam neu zu interpretieren. Keine der beiden Religionen war, was sie zu sein schien, vielmehr stammten beide ausgerechnet von der Religion ab, die sie verachteten."

Sie zeigt, dass Abraham Geiger eine Art "Gegengeschichte" Jesu entwarf, die sich völlig von dem der christlichen Gelehrten unterschied. Geiger unternahm erhebliche Anstrengungen die Zeit anhand von geschichtlichen Quellen auszuforschen und zu untersuchen. Die christliche Wissenschaft war bis zu diesem Zeitpunkt an den Evangelien orientiert und zeichnete ein durch sie gefärbtes Bild der ‚geschichtlichen' Figur Jesus.
Den gleichen Ansatz hatte Geiger auch bei seiner Erforschung der Entstehung des Islams in seinem Buch "Was hat Mohammed aus dem Judenthume aufgenommen?", in dessen ersten Seiten Geiger die These aufstellt, die wichtigsten theologischen und ethischen Ideen des Islam, die im Koran ihren Ausdruck finden, habe Mohammed bewusst aus dem Judentum übernommen. Geiger entdeckte im Koran vierzehn zentrale Motive, die nach seiner Auffassung direkt aus der rabbinischen Literatur kamen oder aus dem Tanach.


Was werden wir noch erfahren ? Wandeln sich die Religionen vielleicht am Ende doch zu einer gemeinsamen Religion ?

http://www.judentum.org/judenmission/judenmission/bibel.htm

Im Talmud schlagen sich Meinungen und Diskussionen von nahezu 3000 Lehrern aus mehr als sieben Jahrhunderten und drei Kontinenten nieder: eine Diskussion über Grenzen von Zeit und Raum hinweg. Weil Juden in unterschiedlichen Zeiten und zu unterschiedlichen Bedingungen in den verschiedensten Umweltkulturen leben, besteht immer wieder die Notwendigkeit, zu fragen, wie Wort G'ttes in der jeweilige Zeit hinein aktualisiert wird, denn es geht nicht um ein passives Aufnehmen der Tradition, sondern um ein immer neues Ringen und Umsetzen der Weisung G'ttes.
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


Ähnliche Themen
Die Weisheit des Talmud
Einführung in den Buddhismus aus islamischer Sicht
In wieweit kann man an Jesus im shiitentum glauben?
Jesus verlässt Frankfurt ...
Ein Weltbild ohne Gott - Antworten aus atheistischer Sicht
Wie paulus die Botschaft des Jesus von Nazareth veränderte
Ist Jesus nun doch nicht am Kreuz gestorben?
Jesus Antwortete und der Koran besiegelte diese Antwort
Bilder von Jüdische Ferienlager
Die Evangelien in aramäischer Sicht