Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Der kosmische Mensch












Eine Anregung in einem anderen Forum -

Der kosmische Mensch

Ein Weg, um zum Denken zu kommen

Nur wenige Jahre nach der ersten Auflage ist Der kosmische Mensch" schon fast zu einem Klassiker des neuen Denkens geworden. Ein Buch, das Trends gesetzt hat. Erstmalig wurden hier im deutschsprachigen Raum aktuelle Ansätze der Wissenschaft wie die Theorien des Chaos und der morphogenetischen Felder, der Quantenphysik und des holographischen Weltbildes in einem ganz neuen Zusammenhang allgemeinverständlich dargestellt.

Grazyna Fosar und Franz Bludorf haben in diesem Buch eine uralte Tradition wieder aufgegriffen, nämlich philosophisches und wissenschaftliches Gedankengut in aufgelockerter Dialogform darzustellen. So wird die Lektüre auch für den Nichtwissenschaftler zum Vergnügen. Schritt für Schritt enthüllen sie ein faszinierendes Denkgebäude, das einen Bogen über Jahrtausende spannt, vom uralten Geheimwissen des Hermes Trismegistos und der Tabula Smaragdina über die Akasha-Chronik bis in die Labors moderner Naturwissenschaftler.
Erst jetzt, kurz vor der Jahrtausendwende, sind wir reif für ein neues Verständnis unserer Welt, das die Weisen des Altertums bereits intuitiv erahnten. Unser herkömmliches, materialistisch geprägtes Weltbild ist zu eingeschränkt. Der uns umgebende Kosmos ist viel größer als das sichtbare Universum, und er wird erschaffen und beherrscht von der allgegenwärtigen Kraft des Bewußtseins. Der kosmische Mensch" dringt vor in neue, spirituelle Dimensionen menschlicher Erkenntnis. Ein Buch, das jeder kennen sollte, der sich für den Wertewandel in unserer Gesellschaft interessiert.


quelle: der kosmische mensch
http://www.anthroposophie.net/peter/ursprung.htm

Zitat:
Der Zufall als "Motor" der Entwicklung – Zufall und Notwendigkeit

Der Zufall liegt einzig und allein jeglicher Neuerung, jeglicher Schöpfung in der belebten Natur zugrunde, und notwendig muß sich alles, was so zufällig entsteht, den herrschenden Naturgesetzen fügen, meint Jacques Monod. Alles Leben, wenn es überleben will, muß sich dieser Naturnotwendigkeit fügen – und insoferne sich das Leben dieser Naturnotwendigkeit fügt, läßt es sich auch naturwissenschaftlich erfassen. Nicht so der Zufall, der es zuerst hervorgebracht hat. Denn dieses einmalige, zufällige Ereignis entzieht sich grundsätzlich der naturwissenschaftlichen Methode, die sich stets auf wiederholbare, reproduzierbare Ereignisse stützen muß:


Zitat:
Eine derartige Anschauung hat bedeutsame ethische Konsequenzen:

"Wer benennt das Gute und das Böse? In allen überlieferten Systemen gingen Ethik und Wertvorstellungen über die Verstandeskraft des Menschen hinaus. Er war nicht Herr über die Werte: Sie waren ihm aufgezwungen, und er war ihnen unterworfen. Nun weiß er, daß sie allein seine Sache sind, und macht er sie sich schließlich untertan, dann scheinen sie sich in der gleichgültigen Leere des Universums aufzulösen." (6) "Der alte Bund ist zerbrochen; der Mensch weiß endlich, daß er in der teilnahmslosen Unermeßlichkeit des Universums allein ist, aus dem er zufällig hervortrat. Nicht nur sein Los, auch seine Pflicht steht nirgendwo geschrieben. Es ist an ihm, zwischen dem reich und der Finsternis zu wählen." (7)

Eben dadurch wird aber für Monod die menschliche Freiheit garantiert. Erst befreit von allen Göttervorstellung kann der Mensch zum selbstverantwortlichen Wesen werden. Er muß sich seine Ethik selbst schaffen, aber sie muß in der gegeben Wirklichkeit wurzeln; daher fordert Monod eine Ethik der Erkenntnis. Das ist notwendig, wenn der Mensch aus eigener Bestimmung handeln soll:

"Die Ethik und die Erkenntnis werden unvermeidlich im Handeln und durch das Handeln miteinander verbunden. Das Handeln bringt gleichzeitig das Wissen und die Werte ins Spiel." ( "Die Ethik der Erkenntnis zwingt sich dem Menschen nicht auf; es ist im Gegenteil der Mensch, der sie sich selbst auferlegt, indem er sie axiomatisch zur Bedingung für die Authentizität, die Wahrhaftigkeit aller Rede und allen Handelns macht." (9)

Ganz ähnlich hat sich schon Jahrzehnte früher Rudolf Steiner ausgesprochen:


Ich denke, es kommt die Zeit, in der wir eine andere Sichtweise annehmen werden - wenn man auch manches beanstandet wird, aber
wir wenden uns an die Aussagen des jeweiligen Zeitgeistes.

http://www.anthroposophie.net/stein.....bib_steiner_ga_025_09.htm
Die innere und äußere Ebene des Dialogs
http://www.kitesh.de/Der%2520innere.....0Rudolf%2520Steiners.html

Zitat:
Was in der kosmischen Schau der östlichen Weisen als eine Verdunkelung erlebt wurde, wird aus einer mehr der Erde zugewandten Sicht als eine Aufhellung erfahren. Ab diesem Zeitpunkt beginnt mit dem nun stärker werdenden Ich-Bewusstsein in der Geistesgeschichte, das Geschichtsbewusstsein. Hatten die Menschen zuvor ein bildhaft-räumliches Wahrnehmen der Zeit, verwandelt sich dieses nun in einen linearen Strom. So finden wir ab dem Beginn des finsteren Zeitalters die ersten ägyptischen Überlieferungen von geschichtlichen Ereignissen und Namen der einzelnen Könige. Dieser Inkarnationsvorgang eines Gottes lässt sich durch die Geschichte weiter verfolgen.
Erst das Geschichtsbewusstsein ermöglicht die Entfaltung der westlichen Kultur und das Verständnis des Christentums und seiner Aufgabe in der Zeit.


Für Interessierte
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


Ähnliche Themen
Was ist der Mensch?
Der Mensch - sein untreuer Gott
Der Mensch das "höchste" Lebewesen?
Bewiesen, dass jeder Mensch eine Seele hat?
Ohne Abschied - Wenn der geliebteste Mensch stirbt
Braucht der Mensch einen Guru und warum ?
Das Forschen nach der Wahrheit - Jesus, der Mensch
2000 Meter jenseits von Mensch und Zeit
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist dies das Ende der Bez
Was machen wir, wenn der Mensch ausstirbt?