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Der Eine - Gott - ist:












Über den Höchsten schreibt Eugnostos:

Er ist unsterblich und ewig und hat keine Geburt; denn jeder, der geboren wird,
wird vergehen … Er hat keinen Namen; denn wer immer einen Namen hat, ist
die Schöpfung eines anderen … Er hat keine menschliche Form; … Er ist
unendlich; er ist unbegreiflich … Er ist das unveränderliche Gute … Er ist
unerkennbar, wohingegen er sich (dennoch) selbst kennt. Er ist unermesslich.
Er ist unaufspürbar. Er ist vollkommen und hat keinen Mangel. Er ist
unvergänglich gesegnet. Er wird ‘Vater des Universums’ genannt.

– The Nag Hammadi Library in English, 3. Ausgabe, S. 224-5

www.theosophie.de/pdf/52004-7.pdf
Wir stehen tief in der Schuld von Generationen Gelehrter für ihre beharrlichen
Arbeiten und ihren Mut, das ans Licht zu bringen, was vielleicht als die
verwirrenden, erstaunlichen, aber hoffentlich veredelnden Wahrheiten darüber
erscheint, wer wir sind und wohin wir gehen: unser ‘Ziel in der Ewigkeit’.
Trotz all ihrer Arbeit erkennen die Gelehrten, dass der innere Inhalt der
geheimen Evangelien weitgehend verborgen bleibt und dass die christlichen
Ursprünge noch immer in ein Mysterium gehüllt sind. Wie unterschiedlich
und komplex die Ausdrucksformen der Gnosis auch sein mögen – sie verlangt
aufgrund ihrer eigenen Definitionen, dass ihre Ethik gelebt wird, wenn ihr
‘Geheimnis’ offenbar werden soll. Selbst dann bietet die Gnosis dem
Wahrheitssucher zwei fundamental verschiedene Wege: persönliche Flucht
vor den Bosheiten und dem Leiden der Welt oder – wie ein Bodhisattva des
Mitleids – zu verweilen und dabei zu helfen, sie mit dem Licht des Wissens
und der göttlichen Weisheit zu verwandeln. Das ist gemäß der valentinischen
Gnosis die „verborgene“ Bedeutung der Auferstehung:
Sie ist die Offenbarung dessen, was ist, und die Verwandlung der Dinge und
ein Übergang zu Neuheit. Denn Unvergänglichkeit [senkt sich herab] auf das
Vergängliche; das Licht fließt auf die Dunkelheit hernieder und verschluckt sie;
und das Pleroma füllt das Mangelhafte auf. Das sind die Symbole und die Bilder
der Auferstehung. Er ist es, der das Gute schafft.
– Treatise on the Resurrection I.4.48-9

google: gnostizismus christentum + theosophie


Gnosis: Was ist das?


Die Gnosis liefert die Antwort auf eine sehr alte Frage: Woher kommt das Böse – unde malum? Auf diese Frage kann der Katholizismus bis heute keine schlüssige Antwort liefern: Wenn doch Gott allmächtig und allgütig ist, wie kann er es dann zulassen, dass Satan Böses auf Erden treibt? Und, wenn er doch allmächtig ist – warum stellt er dann das Böse nicht einfach ab – auch, wenn er für seine Schöpfung nicht direkt verantwortlich sein mag? Das Argument von der Freiheit als Geschenk Gottes an den Menschen – die zur Voraussetzung die Möglichkeit zum Fehlentscheid für ein Böses beinhalten müsse, verlagert das Problem nur auf die Frage nach der Qualität einer solchen Freiheit, nach dem Gehalt des Bösen in ihr und ihrer Entstehung. - Nein, die christliche Kirche hat auf diese Fragen der Gläubigen bis heute nie eine wirklich schlüssige Antwort geben können. Hier liegt ihre Achillesferse, hier war und ist sie angreifbar.

http://www.kfvr.de/gnosis/definition.html

Besinnen wir uns wieder auf alte Werte ?
Kann uns die Beschäftigung mit der Gnosis Fragen beantworten, die wir über die Institutionen nicht mehr bekommen ? Oder erhalten wir nur andere Antworten ?
Neben dem strengen Dualismus, der zwei gleich starke Gottheiten, die des Lichtes und die der Finsternis, vorsieht, existierte stets noch eine gemäßigte Variante: Hier kommt etwa ein gefallenes Lichtwesen zum Zuge, das für den Einschluss der Seelen in Materie verantwortlich zeichnet. Das Böse ist hier nicht strikt getrennt vom Guten, sondern ein gefallener Teil des Guten.

Er zitiert aus dem „Buch der Schatten“ dieser Glaubensgemeinschaft: „Wenn der Embryo dann herauskommt, dann steigt der gute Geist herab; das ist der lichte Geist des Glaubens, der aus dem Lichte Gottes erschaffen ist. Der setzt sich nun im Körper fest ... Dabei ist er betrübt und weint ... und er erblickt nun diesen Leib, der ein Gefängnis für den Geist der Gläubigen ist ... Wenn nun die Erkenntnis (dieses Menschen) vollkommen geworden ist ..., dann wird er aus diesem Körper (wieder) herausgebracht ...“


In manchen Versionen der gnostischen Kosmogonie greift nun das Reich der Finsternis das Reich des Lichtes an, so dass es zur unglückseligen Vermischung der Welten kommt. Die böse Gottheit schuf die Erde, die gute hat mit dieser Erde nicht viel gemein. Wäre da dem guten Gott nicht eine Art Betriebsunfall unterlaufen, der Teile seiner selbst – Licht – in die materielle, vom bösen Gotte geschaffene Welt hat absinken lassen, wo dieses Licht nun als Seele in den Lebewesen gefangen ist. Durch die Gefangenschaft im Kerker des materiellen Körpers weiß das göttliche Licht, die Seele etwa des Menschen, nichts von seiner Einkerkerung, nichts von seiner Göttlichkeit. Sie ist wie betäubt, wie schlafend. Im manichäischen Bet- und Beichtbuch heißt es, die Seele werde geboren „in diesem Schreckenswunderbau, diesem Todesschloss, dieser Giftgestalt, dem knochigen Körper“


Das angeblich Böse doch von Gott gewollt oder sein Helfer ?
http://www.geistigenahrung.org/ftopic19536.html
http://www.geistigenahrung.org/ftopic22774.html
http://www.geistigenahrung.org/ftopic22780.html

Diese Ansichten werden vielen Menschen nicht gefallen.

Wie stellen wir uns Gott vor ? Wie den Luzifer ? Und wie stellen wir uns den ganzen Vorgang überhaupt vor ?

Welche Vorstellung jede Religion auch hat - vom Paradies, von der Wiederauferstehung und von anderen Inhalten - es bleiben immer Unterschiede bestehen. So sehr wir uns auch bemühen, aufeinander zuzugehen.

Andere Ansichten anbei.
http://www.politikstube.de/forum/f1.....bigen_existenz-12907.html
Forum -> Andere Religionen | Glaubensrichtungen & Dialog


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