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@ Jivatma
Lieber Jivatma,
1) erneut hast Du den Kern meiner Frage nicht beantwortet. Wie gehst Du persönlich mit der Aussage Deines Meisters Srila Prabhupada's um:
Weil Frauen ein Leben lang wie Kinder sind, können sie auch in ihrer Intelligenz nie das Niveau des Mannes erreichen: "Man kann klar sagen, daß das Begriffsvermögen einer Frau dem eines Mannes stets unterlegen ist. In den westlichen Ländern regen sich gegenwärtig Stimmen, die verlangen, der Mann und die Frau sollten als gleich betrachtet werden; doch aus diesem Vers geht hervor, daß die Frau stets weniger intelligent ist als der Mann."(12) Aus ihrem natürlichen Mangel an Intelligenz folgt, daß Frauen auch nicht sehr vertrauenswürdig sind: "(...)
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2) Wenn wir die Diskussion um "Zweifel" auf einen Konsens hin konkretisieren wollen, dann könnte man diese kleinen und großen Zweifel als die Kräfte in uns bezeichnen, die uns auf unserem Weg zurückhalten wollen, das Vertrauen und die Hingabe sind die Kräfte, die uns dagegen antreiben voranzuschreiten. Beide Kräfte können gleichzeitig wirken, wobei die größere Kraft bestimmend ist. Meist, so entspricht es der Erfahrung in meiner persönlichen Sadhana (spirituelle Entwicklung), gibt es aber Phasen in denen die eine oder die andere komponente längere Zeit überwiegt. (In Siddha-Yoga wurde davon gesprochen dass die Sadhana nach Erweckung der Kundalini und unter Führung eines wahren Meisters je nachdem, wie ernsthaft der Sadhaka (Suchende) alle Kräfte seiner Seele dazu einsetzt, entweder nur einen Augenblick oder maximal 3 Leben dauert.)
Nun hast Du sicherlich recht, wenn Du sagst, dass große grundlegende Zweifel uns stillstehen lassen. Gleichzeitig ist es aber berechtigt zu sagen, wer ohne Zweifel ist, der muss im Moment schon vollkommen sein. Die Tatsache an sich, dass Du von Dir als noch nicht vollkommen sprichst, impliziert also schon, dass Du nicht alle Kräfte Deiner Seele in den Dienst an Gott gestellt hast. Du siehst, hörst, denkst immer noch etwas anderes als an Krishna. Das ist nichts anderes als eine Art Zweifel. Deshalb sagte ich, dass Du übst ohne Zweifel zu sein, und das ist gut.
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Eine Beobachtung am Rande:
Losgelöstheit bedeutet frei zu sein von Begehren, aber auch von Ablehnung.
Ich sehe in der Lehre, die Du vertrittst, große Kraft das Begehren zu überwinden, aber mir scheint die Energie, die in die Überwindung von Ablehnung gesteckt wird zu fehlen, bzw. sie steht in keinem Verhältnis zu der Losgelöstheit von Begehren. Solch eine Dysbalance schlägt oftmals irgendwann dramatisch um, denn die Ablehnung, das "Nicht", wie Meister Eckehardt es ausrückte, holt einen noch schneller ein, als das Begehren, denn dieses "Nicht" ist die Krankheit unserer Zeit und so meine ich, die große Falle, die uns die Glaubensrichtungen stellen. Dieses "Nicht" wird in Sekten sehr deutlich, ja es scheint mir gerade das Sektiererische an sich auszumachen. Aus der vermeintlichen Öffnung wird eine Einengung und aus der Freiheit eine neue noch bedrängendere Begrenzung. Auch diese Tendenz kenne ich aus meiner eigenen Sadhana.
Immer wieder ist es die Liebe, die wir benötigen, um Anhaftung und Ablehnung zu überwinden, es genügt nicht zu verdammen. Du sprichst von einem persönlichen Gottesbild, aber dort, wo Persönlichkeit am direktesten zu spüren ist, in Deinem Nächsten, da suchst Du Gott offenbar nicht. Du sprichst von regulierenden Prinzipien. Wenn nicht das Leben hier vor unseren Augen dieses regulierende Prinzip ist, wenn nicht hier Gott mit uns am direktesten spricht, ein altes Buch kann das sicher nicht besser, selbst, wenn es heilig ist. Was sagen z.B. Deine Eltern zu Deinen Auffassungen, die direkten Vertreter Gottes in Deinem Leben?
Lieber Gruß Vaijanath
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Hallo Viajnath,
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| Daher noch einmal meine bisher von Dir unbeantwortete Frage zu der Aussage Deines Gurus über die angeblich mindere Intelligenz der Frauen. Du kannst doch nicht ernsthaft das für Dich so einfach ohne Zweifel übernehmen? Oder? Ich möchte das nicht als "In Frage stellen" der Meisterschaft von Srila Prabhupada verstanden wissen. Ich denke das ist so ein Fisch, den Er seinen Schülern zum schlucken gibt um zu testen, ob sie denn mit Herz und Verstand auf dem Weg sind oder nur mit Herz, was sicher nicht genug ist. |
Das verstehen die meisten falsch. (bekommen den "Fisch" in den falschen Hals)
Zuerst einmal sollten wir verstehen das wir nicht der Körper sind.
Der Körper ist ein Ergebnis unserer Handlungen und Wünsche im letzten Leben. Manchmal haben wir einen weiblichen und manchmal haben wir einen männlichen Körper. Sich mit dem Geschlecht das man gerade bekleidet zu identifizieren ist ILLUSION.
Der Körper sollte viel mehr als ein Werkzeug betrachtet werden. So gibt es verschiedene Werkzeuge für verschiedene Tätigkeiten.
Frauen können Kinder gebären und Männer nicht; bedeutet das, dass Männer weniger Wert sind?
Leider versuchen die Frauen heute wie Männer zu sein, verlieren jedoch dadurch ihre ursprüngliche Weiblichkeit. Ich spreche hier nicht von körperlichen Merkmalen, auf die werden "Männchen" und "Weibchen" heutzutage reduziert und programmiert = "du bist der Körper".
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So gibt es weibliche Eigenschaften und männliche Eigenschaften. Männer sind im allgemeinen intellektueller und Frauen emotionaler. Es braucht beides. Ich habe miterlebt wie meine Frau nacheinander zwei Kleinkinder umhütete und Tag und Nacht für sie da war. Zwischendurch musste ich sie ablösen und es war mir unmöglich ihre Geduld und Hingabe aufzubringen. Ich gab mir wirklich mühe aber ich konnte trotzdem nicht das was sie konnte.
So besitzen also sowohl Männer als auch Frauen entsprechend ihrem Geschlecht bestimmte Eigenschaften die sie in die Beziehung einbringen können. Heutzutage werden leider die intellektuellen (männlichen)Fähigkeiten überbewertet und die typisch weiblichen als unbedeutend abgetan. Aus diesem Grund bewegt sich die Gesellschaft immer mehr in Unsoziale Zustände - es fehlt der weibliche Ausgleich.
Die Frau ist von ihren Eigenschaften besser dazu geeignet Kindern ein behütetes Wohlbefinden zu schenken als Männer. Männer sind von ihrer Psychologie her intellektueller und dominanter. Ich habe Männer gesehen die von ihren Frauen rumkommandiert werden - sie leiden. Und die Frauen die das tun leiden ebenfalls, da sie ihre typischen weiblichen Eigenschaften verkümmern lassen. Ich spreche hier nicht von physischer Gewalt sondern von subtiler.
In der vedischen Kultur ist der Mann der Beschützer der Frau, aber die Frau wird trotzdem als die "bessere Hälfte" bezeichnet.
"Gleichberechtigung" ist nur ein Schwindel, denn beide Partner haben gewissen Eigenschaften die der andere nicht hat. Wenn nun aber beide so "programmiert" sind, das sie genau das gleiche tun MÜSSEN/KÖNNEN, werden beide fehlgeleitet. Frauen werden vermännlicht, Männer verweiblicht.
Profitieren kann davon niemand, ausser die Arbeitgeber die billige Arbeitskräfte zur Verfügung haben - und das Familienleben geht den Bach runter. Denn man muss sich ja all die "wunderbaren Sachen" leisten können.
So versinkt die heutige Gesellschaft in emsiger Geschäftigkeit und der Mensch vergisst gänzlich den Sinn des Lebens aus den Augen.
Wie du siehst, hat das ganze Thema sehr tiefen Einfluss auf Familie und Gesellschaft.
Gruss
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