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Dann gibt es noch eine andere anschauliche Geschichte davon, wie ein Guru seinen Schülern seine Kräfte zeigt. Er nimmt einen ganzen Korb voller lebendiger Fische und schluckt sie hinunter. Daraufhin meint ein Schüler, es dem Guru gleichtun zu müssen und verschlingt ebenfalls einen Korb voller Fische. Daraufhin stellt sich der Meister vor seine Schüler und holt einen Fisch nach dem anderen wieder genauso lebendig aus seinem Mund wieder hervor. (Der Schüler versagt da natürlich.)
Also sollte man auch sehr vorsichtig damit sein, was der Guru tut und sagt und immer prüfen, ob man es richtig versteht. Da ist also nix mit immer wörtlich nehmen.
Daher noch einmal meine bisher von Dir unbeantwortete Frage zu der Aussage Deines Gurus über die angeblich mindere Intelligenz der Frauen. Du kannst doch nicht ernsthaft das für Dich so einfach ohne Zweifel übernehmen? Oder? Ich möchte das nicht als "In Frage stellen" der Meisterschaft von Srila Prabhupada verstanden wissen. Ich denke das ist so ein Fisch, den Er seinen Schülern zum schlucken gibt um zu testen, ob sie denn mit Herz und Verstand auf dem Weg sind oder nur mit Herz, was sicher nicht genug ist.
Zweifel ist in fast jedem Stadium unablässig. Es ist ein ständiger Wechsel von Prüfen des Weges, und Vertrauen in den Weg. Man schaut ja auch beim Wandern immer wieder auf den Boden. Das Prüfen/Zweifeln ist kein einmaliger Vorgang. Sicher nicht! Allerdings machen grundlegende Zweifel keinen großen Sinn, wenn ich schon tagelang in einer Richtung unterwegs bin. Ja. Vielleicht können wir uns da einigen?
Lieber Gruß Vaijanath
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Hallo Nasruddin,
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| Der Verlust der Aufmerksamkeit kann durch eine falsche Sicherheit kommen. Und der suchende tappt in die Gefahrenfalle. |
Nun du sprichst von jemandem der noch gar keine Praxis aufgenommen hat. Also einem Theoretiker oder jemandem der einfach nur einem blinden Glauben folgt.
Wie zBsp. „Glaube das dies der richtige Prophet oder Messias ist und du wirst gerettet sein“
Das ist „unterste Schublade Religion“, die im Shrimad Bhagavatam als Irreligion bezeichnet wird.
Ich spreche jedoch von jemandem der eine feste spirituelle Praxis ausübt und regulierende Prinzipien einhält.
(eine solche Person macht eigene Erfahrungen auf ihrem Weg, Erfahrungen die ihr niemand wegnehmen kann)
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| Zweifel als Unsicherheit belebt meiner ansicht nach die Aufmerksamkeit! |
Sich selbst kritisch zu beobachten während man einer spirituellen Praxis folgt ist IMMER wichtig.
Aber wenn der Sadhaka an der Praxis selbst zweifelt kann er nicht wirklich stetig werden und somit kommt er auch nicht vorwärts.
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| Die Ansicht auf dem richtigen Weg zu sein kann auch falsch sein. Spätestens dann, wenn die nächste Abzweigung kommt. Und die kommt bestimmt... |
„Abzweigungen“ gibt es nur wenn das Ziel unbekannt ist. Ist aber das Ziel bekannt, „Liebe zur Höchsten Persönlichkeit Gottes“, hilft der Höchste Herr Seinem Geweihten persönlich, das Ziel zu erreichen.
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| Die Sicherheit auf dem Weg ist vielleicht der gefährlichste Irrtum das einem geschehen kann. |
„Sicherheit“ gibt es nur für den Geweihten der Höchsten Persönlichkeit Gottes, der sich vom Höchsten Herrn vollkommen abhängig macht und erkennt.
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| Ich finde es richtig, wenn einer daran zweifelt, ob er es jemals zu einem Meister schafft. Ob er jemals oder immer Gottgläubig handelt etc. |
Es ist nicht schlimm Fehler zu machen, denn in der materiellen Welt ist alles von irgendeinem Fehler überdeckt. Es ist nur schlimm immer wieder den GLEICHEN Fehler zu machen.
Aus diesem Grund folgt ein entschlossener Schüler den Anweisungen seines spirituellen Meisters und den vorangegangenen Acaryas.
Die Acaryas (grosse Meister die durch eigenes Beispiel lehrten) sind Wegbereiter. Niemand kann seinen Weg zur Vollkommenheit selber fabrizieren. Der Weg (Methode und Prinzipien) wird durch den Höchsten Herrn selbst festgelegt.
dharmam tu sakshad bhagavat-pranitam (SB 6.3.19)
Wirkliche Religion kann nur von der Höchsten Persönlichkeit Gottes erlassen werden.
(alle andere "Religion" ist künstlich)
Ich spreche nicht von "Glauben" sondern von einer Praxis die es ermöglicht sich selbst und Gott zu erkennen - HIER UND JETZT und nicht irgendwann im "verheißenen Jenseits".
Gruss
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Hallo Vaijnath,
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| Arjuna beklagt sich bei Krishna darüber, dass Er Bhishma offensichtlich mehr liebt als ihn, Arjuna. "Sieh ihn Dir an, o Herr", sagt Arjuna, "Bhishma führt so ein verwerfliches Leben. Er umgibt sich mit schönen Frauen und ißt nur die erlesensten Speisen. Wie kann es sein, dass Du so jemanden liebst?" "O, Arjuna", antwortete Krishna. "Ich werde Dir zeigen warum das so ist." Und er gewährt Arjuna einen Blick in die subtilen Sphären. Und da sieht Arjuna wie Bhishma, während er äußerlich auf den Kissen liegt umringt von schönen Frauen und die wunderbaren Speisen essend, innerlich unablässig dem Herrn tausende von Blumen darbringt und in Gedanken ständig an Ihn versunken ist. "O, Arjuna, alle äußere Handlung ist ohne Bedeutung. Bhisma dagegen ist in Gedanken nur auf mich ausgerichtet und vergeht in Liebe zu mir. Deshalb ist er mein geliebter Devotee." |
Da musst du dich wohl irren, das kann unmöglich Bhishma sein.
Bhishma lebte ein Leben lang im Zölibat (Brahmacarya) da er ein Gelübde abgelegt hatte!
Frage doch einfach nach wo genau das diese Textstelle zu finden ist im Mahabharata.
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| Das mit den äußeren Anzeichen ist also eine Sache..... Es mag äußere Hinweise geben, aber einzig Gott oder ein wahrer Guru mag wahrhaftig erkennen, wie weit sein Schüler ist. |
Ich spreche von einem ganz einfachen Kriterium das wir alle beobachten können wenn wir länger mit einer Person Gemeinschaft haben - wie losgelöst ist eine Person von materieller Sinnenbefriedigung.
Ein echter Guru lehrt immer durch sein eigenes Beispiel.
Kennst du denn einen Guru der Fische geschluckt hat und sie dann wieder lebendig aus dem eigenen Hals zog?
Wenn ich von spirituellem Meister spreche dann rede ich nicht von Yogis die irgend welche Kunststücke vorführen, sondern die den Schüler zur Unsterblichkeit führen.
Gruss
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@jivatma
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| Der Verlust der Aufmerksamkeit kann durch eine falsche Sicherheit kommen. Und der suchende tappt in die Gefahrenfalle. |
Nun du sprichst von jemandem der noch gar keine Praxis aufgenommen hat. Also einem Theoretiker oder jemandem der einfach nur einem blinden Glauben folgt.
Wie zBsp. „Glaube das dies der richtige Prophet oder Messias ist und du wirst gerettet sein“
Das ist „unterste Schublade Religion“, die im Shrimad Bhagavatam als Irreligion bezeichnet wird. |
Ich habe nicht an jemand in blindem Glauben gedacht, als ich es Aussprach. Auch nicht an den Theoretiker. Denn der "Suchende" ist bei uns "in Bewegung", auf dem Weg, mit oder ohne Anleitung.
Zuerst wird einer durch den Willen Gottes zum "Suchenden", zum Fragenden...
Schon bei Anbeginn muss er lernen zu lernen. Wenn er nicht Aufmerksam ist, und alles was um ihn und in ihm geschieht erkennen kann, ist er auf die Hilfe oder Fügung Gottes angewiesen.
Wie soll jemand, der Beginnt erkennen?
Später wenn er seinen Guru, Lehrer, Freund oder Praxis aufgenommen hat, ist er nicht weniger Gefährdet.
Ist die Praxis richtig. Ist der Guru richtig.
Das heisst er muss wieder erkennen können.
Also Aufmerksam sich und seine Umwelt beobachten können.
Das ist es was ich als den Weg bezeichne.
Die Abzweigungen sind das Ende und der Beginn einer anderen Phase der Entwicklung. Diese Entwicklung bleibt in meinen Augen nie stehen. Bis zum Lebensende.
Als Bildnis:
Ich sehe Buddha vor mir, der von einem Meister zum Anderen ging. Dessen Lehren erkannte und dann weitergehen musste. Als er es erkannt bzw. erfasst hatte. Ohne diese Wanderei auf dem Weg wäre er nicht an sein Ziel angelangt. Auch nachdem er den Ziel erreicht hatte, musste er weitergehen und andere darin lehren. Ob er wollte oder nicht. ...
Ich glaube der Begriff "Zweifel" ist nicht eindeutig genug für unsere Vorstellungen. Beispiel. Blinder Glaube ist Zweifellos.
Wäre es nicht besser von pragmatischem Beobachten und Erkennen zu sprechen. Ein natürliches Verhalten mit gesundem Menschen verstand.
Zweifel hat mit Unsicherheit zu tun. Du hast recht, wenn jemand auf dem Weg ist und zweifelt, dann ist er in Gefahr! Aber wenn er nicht Zweifelt und nicht beobachtet und erkennt, dann ist er auch in Gefahr!
Ich glaube, dass in diesem Falle man auch davon sprechen kann, dass man nur mit einem Guru oder Führer weiterkommen kann. Der kennt den "Weg" und kann dem Suchenden in der Not helfen. Sofern es natürlich Möglich ist. Das bedeutet dann absolute Hingabe und Vertrauen in seinen "Freund" und "Helfer" haben. Da sind Zweifel fehl am Platz!
Gruss
Nasruddin
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