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Shivaismus oder Vishnuismus oder Krishnaismus?












Darauf folgte dann Madhavacarya (1118 AD). Er führte wieder zurück zur ursprünglich Theistischen Aussage der Veden. Auch er war bereits sehr früh (mit fünf Jahren) ein eingeweihter Mönch und schon in jungen Jahren ein ungeschlagener Meister und besiegte allen grosser Gelehrter seiner Zeit.
Seine Lehre ist als shuddhadvaita (geläuterter Monismus) und vashistadvaita (spezifischer Monismus) bekannt geworden. Diese Lehre besagt das Gott eine Persönlichkeit hat und das die Lebewesen kleine abgesonderte Teilchen Gottes sind. Mit anderen Worten, die Lebewesen die zu einer Energie Gottes gehören sind von gleicher Qualität wie Gott jedoch unendlich viel kleiner. Es ist dem Lebewesen nicht möglich Gott zu werden (verschmelzen mit Gott) da Gott immer die Höchste ungeteilte allmächtige Persönlichkeit ist und auch die Lebewesen ewige Individuen (unteilbar) sind. Sie können jedoch vollkommenes Gottesbewusstsein erreichen in dem sie dem Höchsten Wesen in liebender Hingabe dienen ---> Bhakti-yoga.
Im weiteren lehrte er, das die Höchste Absolute Wahrheit der Ursprung von allem ist. Einerseits "nichtdual" (advaita) jedoch trotzdem voller transzendentaler Vielfalt (ananta rupam) ist. Es ist diese ewige Vielfalt in der Transzendenz die die zeitweilige Vielfalt in der materiellen Welt ermöglicht.
Wenn in den Veden die Rede von "nirguna" (Formlosigkeit) Gottes ist, ist damit lediglich "keine materielle vergängliche Form" Gottes gemeint. Gott ist divyam (transzendental) und somit kann Gott auch nicht materielle Form aufweisen, da Gott dessen Ursprung ist. Somit wird Gott als nirguna (keine materielle Form) beschrieben.

Heute sind all diese Philosophien gleichzeitig nebeneinander anzutreffen.

Laut Aussage der Veden liegt das Ziel der Veden darin das Bewusstsein des Menschen zu erheben in dem es den Suchenden wieder mit dem Höchsten Wesen, Gott in Person, verbindet.
So ist es zu bemerken das die verschiedenen Lehren wie Sprossen einer Leiter verstanden werden sollten, wo der Mensch zur höchsten Wahrheit hingeführt werden soll.

Gruss
Das ist alles ein bischen sehr viel Theorie. Die Yogis untersuchten das Bewußtsein und fanden es erfüllt mit einer bunten Vielfalt an Gedanken und Impulsen. Symbolisieren wir einen Gedanken mit einem Buchstaben, dann ist unser Alltagsbewußtsein eine Abfolge von z.B.: actabbafravlhja.
Meditation, Dhyana, Gebet, Konzentration ist:
baabcabbaaccab, d.h. eine Einengung auf wenige Gedanken/Bilder.
Samadhi, Satorierlebnis, oder der Zustand des im Objekt aufgehens (z.B. Orgasmus, Bewußtseinskick beim Bunjeejumping, Klettern, im Auto rasen u.a.m.) : bbbbbbbbbbbbbb
ach, orgasmus auch? *g*
dann gibt es noch nirvikalpasamadhi: .................

Es gibt die Geschichte vom in der Wüste Verschollenen, der langsam am Verdursten ist. Sein Geist wandert wie sein Blick unstet umher. Diesen Zustand nannten sie moda (caradfta..).
Schließlich erblickt er ein Wasserloch (keine Fatamorgana). Er rennt darauf zu ist höchst unruhig und angespannt, gleichwohl sich seine Gedanken auf wenige Bilder beschränken. Dies nannten sie pramoda (ababcaba..).- Schließlich trinkt er.. Ahhh. sein Geist ist leergefegt, Er wird Eins mit dem begehrten Objekt: samadhi (Wasser,Wasser, Wasser...)
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