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@vaijanath
Ich glaube, es gibt schon einen Unterschied zwischen Mensch und Gott - ich habe noch keine Maus neu kreiert - bzw. erschaffen - insofern gibt es wohl eine Kraft, die stärker ist als wir, die das Universum beherrscht, aber darüber könnte man auch wieder diskutieren, weil man in manchen Religionen gern mag, wenn Gott Mensch wird - da gibt es eine große Spannbreite -
lese gerade in
Angenommen, ein Mensch hat überhaupt keinen ausgeprägten
Charakter, er ist weder besonders gut noch besonders schlecht. Welcher
Art wird sein Zustand nach dem Tode sein? Er wird ein farbloses K¥ma-
Loka haben, nichts besonders Schlechtes; und er wird ein farbloses
Devachan haben, nichts besonders Schönes oder Segensreiches. Es wird
alles wie eine Art verschwommener, ungreifbarer Traum sein. Es wird
belanglos sein, und folglich wird alles belanglos sein, nachdem er gestorben ist.
Quelle:
www.theosophischer-verlag.de/online/pdf/Wind.pdf
Glücklicherweise gibt es dazu noch eine andere, eine schöne Seite.
Unser bester Lehrer, unser größter Freund, ist das Leid, das wir erfahren.
Welche Eigenschaften sind es, die ein menschliches Herz so gütig
machen, daß man das Leid der anderen versteht und mitfühlen kann?
Sympathie und Mitgefühl. Wenn wir leiden, wachsen wir. Nichts
erweicht das Herz so sehr wie eigenes Leid. Aber es stählt auch gleichzeitig unseren Charakter. Das ist ein seltsames, aber schönes Paradoxon.
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Wenn wir Teil des Ganzen sind, sind wir dann Gott persönlich ? Irgendwie entsteht da noch ein Rätsel im Kopf und Bauch.
Die göttliche Entsprechung
SYMPATHIE VERHÄLT SICH zu Liebe oder kosmischer Harmonie wie Bewußtsein
zu göttlicher Intelligenz. Anders ausgedrückt: Erwachte oder tätige Liebe äußert
sich in dem, was die Menschen Sympathie nennen. Tätige und zu Selbstwahrnehmung
erwachte Intelligenz äußert sich als Bewußtsein. Dies umfaßt auch das
Selbstbewußtsein, das aber nur ein sich selbst widerspiegelndes Bewußtsein ist,
das sich selbst „sieht” oder „fühlt”. Alles im Universum und konsequenterweise
alles im Menschen, der ja ein Kind dieses Universums ist, läßt sich daher
letztlich auf das Eine zurückführen. Ob Sie dieses Eine das höchste oder das
erhabenste Prinzip im Kosmos nennen, ist nur eine Frage der Wortwahl. Aus
diesem Einen – das in keiner Weise mit Monotheismus gleichgesetzt werden
kann – dieser abstrakten Einheit, erwacht all das zur Tätigkeit, was wir Intelligenz,
Bewußtsein, Vernunft, Sympathie, usw. nennen. Darum können wir
sagen, daß sich Sympathie zu Liebe, das heißt letztlich zu kosmischer Harmonie,
wie Bewußtsein zu kosmischer Intelligenz verhält.
gleiche Quelle
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@gabriele
Liebe Gabriele,
Du hast noch keine Maus kreiert? Hab ich auch noch nicht, oder doch? Und klar gibt es einen großen Unterschied zwischen mir und Gott, oder doch nicht?
Was wäre, wenn uns nichts anderes daran hindern würde, eine Maus z.B. zu kreieren, als genau dieser Zweifel, dass man das kann? Ich meine nicht diesen oberflächlichen Zweifel, denn wenn ich mit dem Kopf gegen die Scheibe renne, in dem Gedanken, da sei keine, ist sie ja dennoch da und es macht Bäng. Insofern gibt es da draußen diese objektive harte Realität. Ich meine das grundlegende tiefste Seins- und "Wirklichkeitsgefühl", das aus dem Nabel her aufsteigt über das Herz und dann auf die Zunge. Und dieses Seins- und "Wirklichkeitsgefühl" will im Moment vermutlich genau diese Realität, diese
objektive harte Realität und nichts anderes, in der wir nicht in der Lage sein wollen, und deshalb nicht können, eine Maus zu erschaffen?
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Was gibt es für Argumente für so eine Annahme ? In Momenten in denen wir an unsere Grenzen kommen, stoßen wir oft in diese Bereiche vor. Z.B. fuhr ich mit meiner Frau im Winter auf der Autobahn über eine Kuppe und sah vor mir auf einmal das Ende eines Staus und da waren die Autos schon überall in die Lücken gefahren und wir wären mit mindestens 60-70 Sachen da reingeknallt. In diesem Moment blieb ich völlig ruhig, in mir und konnt das Auto von der Autobahn auf einen Acker lenken, weil dort zufällig eine Lücke in den Leitplanken war. In solchen Situationen entwickeln Menschen fast übernatürliche Fähigkeiten.
Doch auch tief gehegte Wünsche haben die Macht zur Realisation. Nur bestimmen wir nicht, wann und wie sich diese realisieren.
Jetzt muss ich erst mal mit meiner Frau nen Tee trinken. (Ps: Sympathie vor die Liebe zu stellen find ich falsch, doch dazu noch später. Bzw. erst einmal eine Erläuterung, wie die indischen Schriften das sehen.)
@nasruddin, alter Seelenfreund, sag auch mal was dazu
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@ gabriele
@nasruddin
Auf unserer alltäglichen menschlichen Ebene des Alltagsbewußtseins sind wir in unserem Vermögen maximal begrenzt. Wir können vielleicht entscheiden, ob wir den Kaffeeautomaten einschalten, oder einen Teebeutel brühen, viel mehr ist es aber auch nicht. Wenn wir tiefergehenden Einfluss auf unser Leben nehmen wollen, dann, so sind wir überzeugt, müssen wir dies durch Beharrlichkeit tun. (Vaikaryebene, Kehle/Kopf, Ebene des Verstandes, oberfl. Bewußtsein)
Wenn wir uns als ganzen Menschen betrachten, dann wissen wir, dass wir zu viel mehr fähig wären. Und es gibt Momente im Leben da wollen wir aus unserem tiefsten Inneren heraus etwas. Auf dieser Ebene sind wir in der Lage unseren eigenen menschlichen Himmel und unsere eigene menschliche Hölle zu schaffen. (Madhyama, Herz, Ebene des Gefühls)
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