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@nasruddin
Alles ist in Zyklen oder Schwingungen. Der Atem geht ein und aus, der Herzschlag, Schlafen wachen, Aktivität und Ruhe, ein Gedanke kommt und der andere geht, Leben und Tod.
Das Pendel unseres Daseins schwingt und immer wenn es genau in der Mitte zwischen beiden Polen ist, so wird gesagt, geht unser Bewußtsein für einen Bruchteil einer Sekunde im Absoluten auf. Uns ist das aber fast nie bewußt. Und dieses Eingehen im Absoluten ist immer ein kleiner Tod! Das Alte vergeht und das Neue entsteht. In all diesen Momenten blitzt Gottes Gegenwart auf. Ja es wird gesagt, dass alles was ist, nur durch und für diese Momente existiert! Die Schöpfung, das große Werden, ist kein einmaliger Akt. Die Schöpfung findet ständig statt, denn ständig wird und vergeht und wird....
Bei Carlos Castagneda sind diese Momente, die Spalten in unserer Welt durch die man in die andere Welt kommt. Sie sind allgegenwärtig, wenn man sehen kann. Ein mystisches Sehen.
Der Impuls, mit dem das Pendel in die Mitte schwingt, der letzte Aspekt des Gedanken der vergeht, bestimmt, wie das Pendel aus der Mitte herausschwingt, bestimmt welcher Gedanke sich anschließt.
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Wenn wir nun an diesem Punkt Gottes gedenken, dann synchronisieren wir unser Herz und unseren Verstand auf diesen Moment. Es ist jeweils die Chance mit der Schöpfung in Gott einzugehen.
Deshalb ist der Moment, wenn ein Gedanke zur Ruhe gekommen ist und bevor der nächste Aufsteigt ein kleines Sterben und ein besonderer Moment.
Deshalb ist der Moment, wenn das Ausatmen außen zur Ruhe kommt und umkehren will, und wenn das Einatmen zur Ruhe kommt und umkehren will, ein kleines Sterben und ein besonderer Moment, in dem wir uns Gottes erinnern sollten.
Deshalb ist der Moment, wenn wir von der Aktivität des Tages zur Ruhe kommen und uns schlafen legen, oder wenn wir morgens erfrischt aufwachen, uns gerade selbst wieder bewußt werden, aber noch nicht in der Welt sind, ein kleines Sterben und ein besonderer Moment, in dem wir uns Gottes in unserem Leben bewußt werden sollten.
Deshalb sollten wir einen Tag in der Woche Gott weihen.
Um für den großen Moment vorbereitet zu sein, wenn unser Körper an den Punkt gekommen ist zu sterben. Dies ist für uns der große Moment um auch zu sterben und in Gott einzugehen. Diese letzte Sekunde ist ein Kulminatiionspunkt aller Schwingungen. Alle Zyklen kommen gleichzeitig zur Ruhe. Dieser Moment entscheidet. Denken wir an unsere Frau und Kinder, so werden wir sie im nächsten Leben wiedersehen. Denken wir an Gott, so gehen wir in Ihn ein.
Lieber Gruß Vaijanath
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@Gabriele
Ich verstehe es so.
Wenn Du im Augenblick des Todes an Deiner Vergangenheit haftest und an Deine Lieben denkts, wirst Du wiedergeboren werden...
Dein Ego steht Dir im Weg zur Reinheit. --> Rein in die Einheit --> Reinheit.
Oder Besser:
Dein Ego verunreinigt Dich.
Gibst Du Dich aber Gott hin und Denkst nur an Ihn, dann wirst auch Du in die allumfassende eine Seele eingehen und brauchst nicht mehr als ein Ego(-ist) wiedergeboren zu werden.
Die Aussage im Archiv www. spuren.ch... ist Kalt und Grausig.
Es ist nicht echt. Es ist weit weit von Gott entfernt!
Es führt in die Kälte , Trostlosigkeit, Gottlosigkeit ...
Wortspielereien?
Gruss
Nasruddin
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@nasruddin
| Zitat: |
| Wenn Du im Augenblick des Todes an Deiner Vergangenheit haftest und an Deine Lieben denkts, wirst Du wiedergeboren werden... |
| Zitat: |
| Gibst Du Dich aber Gott hin und Denkst nur an Ihn, dann wirst auch Du in die allumfassende eine Seele eingehen und brauchst nicht mehr als ein Ego(-ist) wiedergeboren zu werden. |
Das sehe ich nicht so - da sind mir Steiners Aussagen in seinem Inkarnationsvorgang näher und auch der Inhalt von Anatomie der Seele und einiger anderer Aussagen in theosophischer Literatur - ich brauche die Erklärung des gesamten Vorgangs - diese beiden Aussagen sind mir etwas zu pauschal gehalten.
Sei mir nicht böse deswegen - sie sind mir so, auf diese Weise, nicht nachvollziehbar.
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