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Einige Gedichte,Texte und Weisheiten












Was ist Ergebung?,fragt der Verstand.Ich möchte es gerne begreifen.

Ergebung heißt immer alles willkommen, antwortet das Herz.

Ach so, sagt der Verstand. Wie wenn man einem lange erwarteten Gast die Hand schüttelt?

Ja, sagt das Herz- nur dass dieser Gast dein größter Feind ist.

Was ist Ergebung?, fragt der Verstand. Ich möchte esgern begreifen.

Ergebung ist etwas Sanftes, Nachgiebiges, antwortet das Herz.

Ach so , sagt der Verstand. Wie ein kleines Kind, das man an die Brust drückt?

Ja sagt das Herz- nur dass dieses Kind die Summe all deiner Ängste ist.

Was ist Ergebung? , fragt der Verstand. Ich möchte es gerne begreifen.
Ergebung feiert alles Unerwartete, antwortet das Herz.

Ach so, sagt der Verstand. Wie eine Überraschungsparty oder einen freudigen Sieg?

Ja, sagt das Herz- nur dass diese Party dein Scheitern ist und der Sieg dein Tod.

Was ist Ergebung?, fragt der Verstand. Ich verstehe es Immer noch nicht.

Gut , sagt das Herz. Das ist der erste Schritt.
Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute mal bei dem Stummen verweilt,
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise laut wird und der Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht, sondern du gehst,
so wie du bist, darauf zu,
dan, ja dann
fängt Weihnachten an.

von Rolf Krenzer

Entnommen aus www.magazin-visionen.de

" Wenn wir ein Problem haben, sollten wir dankbar sein, weil wieder eine schlechte Handlung ausgeglichen wird. Und wenn uns Gutes widerfährt, sollten wir dankbar sein, weil wir es erleben dürfen."

"Mit fortschreitender Entwicklung braucht man immer weniger Schlaf und regeneriert sich statt dessen mti spiritueller Energie."

"Der Tugendhafte begnügt sich, vom dem zu träumen, was der Böse im Leben verwirklicht."

(Platon)


Jeder Mensch, der sich tief traumatischer Erfahrungen stellt, ist ein starker Mensch"

(Juanita Maria Schalekamp)


"Durch die Hinwendung nach innen unterscheidet sich der weibliche Aspekt stark vom patriarchalischen Modell , das Gott als unnahbar und fern betrachtet"

Nicht der Durstige sucht Wasser, das Wasser sucht genauso den Durstigen.

(Rumi)


"Die ganze Diskussion über den freien Willen des Menschen kann man sich ersparen, wenn man durchschaut, nach welchen eingefahrenen Mustern die Menschen allgemein reagieren."


"Die Magie des Wenigerwerdens vollzieht sich "von selbst", wenn wir vom inneren Wesen her aus Einsicht in die Notwendigkeit diesem Schritt zustimmen und darin ausharren."



"Es gibt nirgends eine ruhigere und ungestörte Stätte, zu der ein Mensch flüchten könnte, als die eigene Seele."

(Marc Aurel)


"Das Leben aus dem innersten Grund ist ein Leben in Freiheit und Gelassenheit."

"Der Tag wird kommen, an dem das Töten von Tieren genauso als Verbrechen verurteilt werden wird, wie das Töten von Menschen."

"Leonardo da Vinci)



"Aufgrund zahlreicher Untersuchungen herrscht bei vielen Biologen mittlerweile der Konsens, daß Tiere ein Bewußtsein haben, auch wenn es nicht so ausgeprägt wie beim Menschen ist."

"Miteinander zu reden muß man bereits von Kindheit an immer wieder üben, mal heiter unbeschwert, mal konzentriert und ernst."

"Diese beiden Kräfte - männlich und weiblich - sind die rechte und linke Hand Gottes."

(OMC. Parkin)



"Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers , die stille Reife des Herbstes, und die Weisheit des erhabenen Winters."

(Irischer Reisesegen)


"Selbsterkenntnis aber ist das Tor zu Weisheit und erfülltem Leben."

"Der Jahreslauf der Sonne ist das Urbild für das Leben an sich."

"Wenn Informationen lange genug im Kurzzeitgedächtnis gespeichert waren, gelangen sie ins Langzeitgedächtnis. In ihm sind unser gesamtes Wissen, die Erinnerung, die Fähigkeiten und die Fertigkeiten gespeichert."
Wer Schmetterlinge lachen hört
der weiß, wie Wolken schmecken
der wird im Mondschein ungestört
von Furcht die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will
zum Tier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiß, dass er nichts weiß
wie alle anderen auch nichts wissen
nur weiß er was die anderen
und er noch lernen müssen

Wer in sich fremde Ufer spürt
und Mut hat sich zu recken
der wird allmählich ungestört von Furcht
sich selbst entdecken

Abwärts zu den Gipfeln
seiner Selbst blickt er hinauf
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört
der weiß wie Wolken schmecken
der wird allmählich ungestört
von Furcht die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

(Novalis - aber nicht der Dichter, sondern die Rockband!)
Sakina

Ein alter weiser Mann findet ein schwarz gewordenes Silberstück auf der Straße und beschließt, es dem zugeben, der am bedürftigsten sei. Er gibt schließlich die Silbermünze dem König, als dieser gerade Audienz hält. Der König gerät darüber in Zorn und fährt in an: Bedarf ich vielleicht eines solchen Geldstückes? Doch der alte weise Mann sagte: Du bist sicherlich der bedürftigste aller Menschen; denn es gibt keine Moschee und kein Markt, wo nicht für dich Geld gesammelt wird. Du bettelst an allen Türen, und das nur für die paar Tage deiner Königsherrschaft.

mfffggg gnostik
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