Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Gott - aber anders ?












http://oekologie.swami-center.org/page_4.shtml

Wir haben also die Frage erörtert, wo Gott zu suchen ist: Er ist keineswegs am Himmel zu suchen, nicht oben, sondern in der Tiefe eines multidimensionalen Raums. Und beginnen sollte man die Suche nach Ihm nicht in kosmischen Weiten, sondern in der eigenen Brust — im spirituellen Herzen, dem Anahata-Chakra, dem Mittleren Dantian.

Als Allererstes gilt es, aus der eigenen Weltauffassung märchenhafte Heidengötter zu verbannen, von denen Menschen rund um den Globus phantasierten, bis Kenntnisse über den Einen Gott zu ihnen kamen. Solcher Märchen gab es genug im alten Griechenland, im alten Rom, auch in Indien, bei den Arabern und in Ruthenien. Überlassen wir diese Gestalten doch den Folkloristen und gehen weiter mit einem ernsthaften wissenschaftlichen Gespräch, indem wir uns auf Zeugnisse stützen, die Gott uns unmittelbar mitteilte, sowie auf Erfahrungen beim praktischen Studium der Wahrheit.


Die ewige Frage nach Gott: wie er ist, wie er sein könnte, was er gesagt haben könnte usw.

Was ist nun also das Absolute? Dieses Wort bedeutet “absolut Alles, was im Universum existiert”. Und was existiert im multidimensionalen Universum? Allen voran Gott selbst. Der materielle Bestandteil der Schöpfung und die Bewusstseine aller Entwicklungsstufen außer dem Schöpfer bilden nur einen kleinen Teil des Absoluten. Mehr noch: Der Schöpfer “durchsetzt” mit sich selbst Seine Schöpfung. Diese besteht aus energetischen Manifestationen in Äonen-Schichten, ähnlich einem mehrschichtigen Blätterteigkuchen, in dem die erste und grundlegende Schicht unvergleichlicherweise über die übrigen dominiert. Und dieser “Teigkuchen” ist eben ein einheitliches Ganzes.
Wie sehen wir Gott - wie seine Verbindungen - sein Wirken ?

Zwischen Paradies und der Höchsten Wohnstätte liegt der Äon des Heiligen Geistes. Um sich darin anzusiedeln und Heiliger Geist zu werden, ist ein verfeinertes Bewusstsein allein nicht ausreichend: Es bedarf noch der Weisheit. Diese wird erworben sowohl durch Erhöhung der allgemeinen Bildung, als auch durch intellektuelle Anstrengung, ein aktives Dienen an Menschen in allem Guten und auch durch ein beharrliches Streben nach Gott-Erkenntnis. (Davon, wie man Heiliger Geist (Brahman) wird uns wie Er ist, spricht ausführlich Krishna in der Bhagavad Gita [10]).

Die Seelen, die zum Bewusstsein des Heiligen Geistes gehören, verweilen in Ihm in einem Zustand der Verschmelzung und wechselseitigen Durchdringung. Diesen Zustand gilt es noch zu Lebzeiten in einem menschlichen Körper zu erlernen. Es ist ein viel höheres Entwicklungsstadium der Liebe als einfach nur Sanftmut und Herzlichkeit. Dieser Zustand setzt auch eine bewusstseinsmäßige Verschmelzung mit dem Objekt seiner Liebe voraus — dem Bewusstsein Gottes. Ein Mensch kann dies lernen zunächst in harmonischen Ehebeziehungen, doch die Hauptrolle kommt speziellen Meditationstechniken zu, die zum Beherrschen einer besonderen Meditation, der “totalen Reziprozität”, führt.

Ein inkarnierter Mensch, der es gelernt hat, mit dem Heiligen Geist zu verschmelzen, erlangt den Rang als Heiliger Geist (Brahman).

Die Kraft der Liebe eines Brahman-Menschen ist, so sei unterstrichen, derartig beschaffen, dass er in den Armen der Liebe nicht mit nur einem Menschen verschmilzt, sondern mit allen, die im jeweiligen Äon verweilen.

Die kosmische Funktion des Heiligen Geistes besteht darin, die Entwicklung aller auf vorerst noch niederen Entwicklungsstufen befindlichen Seelen zu fördern. Gerade der Heilige Geist ist der Organisator unserer Geschicke. Er tut dies entweder unmittelbar selbst oder mithilfe zahlreicher Geister, die über bestimmte Eigenschaften verfügen, und zwar sowohl “paradiesischer” wie “höllischer”.

Sooft wir in Antwort auf unsere rechten Gedanken und Handlungen von “irgendwoher” kommende Wellen der Glückseligkeit empfinden, offenbart sich dadurch der Heilige Geist. In solchen Fällen sprechen die Menschen davon, dass Er uns Seinen Segen schenkt. Spezielle Meditationstechniken erlauben es, recht bald in einen leichten und häufigen beglückenden Kontakt mit dem Heiligen Geist zu gelangen.
Eigentlich doch irgendwie verständlich. Sollte nur noch in die Realität umgesetzt werden.

Wie meinen ?

Es gibt einen Gott-Vater, das Höchste Primordiale Weltenbewusstsein, das im feinsten Äon des multidimensionalen Raums existent ist. Er befindet sich in einem “Jenseits-des-Spiegels” gegenüber dem gesamten multidimensionalen Konglomerat der Schöpfung. Er ist das Höchste Ziel für alle Menschen.

Seine Haupterscheinungsform — Sein Vertreter, der aktiv wirkende Organisator und Treuhänder des Lebens auf jedem bewohnten Planeten —, ist der Heilige Geist.

Gott Vater offenbart sich noch gelegentlich durch Inkarnierung in menschliche Körper. Diese Inkarnationen sind Menschen, welche die Verschmelzung mit Ihm erreichten. Man nennt sie in verschiedenen Sprachen Messiasse, Christusse oder Avatare.

Das heißt, zur “Dreifaltigkeit” gehören nach Begriffen der Bhagavad Gita Ishvara, Avatar und Brahman.

Der Begriff “Sohn” allerdings ist, wie Jesus selbst erläutert [21], ganz und gar nicht gelungen. Denn jeder Mensch sollte lernen, Gott als Vater und Mutter und sich selbst als Sohn oder Tochter zu empfinden. Und jeder, dem dies bewusst wird, wird ein Sohn oder eine Tochter.

Gerade das hatte Jesus im Sinn, als er den Menschen erzählte, er sei Sohn Seines Vaters, Gottes. Doch die Menschen verstanden Ihn weder damals noch tun sie es heute…
@Gabriele

Zitat:
Wir haben also die Frage erörtert, wo Gott zu suchen ist: Er ist keineswegs am Himmel zu suchen, nicht oben, sondern in der Tiefe eines multidimensionalen Raums. Und beginnen sollte man die Suche nach Ihm nicht in kosmischen Weiten, sondern in der eigenen Brust — im spirituellen Herzen, dem Anahata-Chakra, dem Mittleren Dantian.


Liebe Gabriele existieren keine Deutschen Bezeichnungen dafür.

Zitat:
Sooft wir in Antwort auf unsere rechten Gedanken und Handlungen von “irgendwoher” kommende Wellen der Glückseligkeit empfinden, offenbart sich dadurch der Heilige Geist. In solchen Fällen sprechen die Menschen davon, dass Er uns Seinen Segen schenkt. Spezielle Meditationstechniken erlauben es, recht bald in einen leichten und häufigen beglückenden Kontakt mit dem Heiligen Geist zu gelangen.


Liebe Gabriele, ist es hier nicht ein bisschen zu einfach dargestellt?

Vor allem bekomme ich den Eindruck, dass "mit speziellen Meditationstechnicken" mal "auf die Schnelle" die Vereinigung des Liebenden mit dem Geliebten erzeugt wird.

Wie damals als mit "speziellen" Drogen die "Erweiterung" des "Bewusstseins" auch favorisiert wurde...

Gruss
Nasruddin

PS: Wievielmal hast Du die Vereinigung mit dem Heiligen Geist erfahren?
Lieber Nasruddin, es ist eine Variante, eine der Darstellungen von denen, die uns täglich hier begegnen.
Ich stehe mitten im Alltag - umgeben von Menschen mit Sorgen und Nöten und wenn ich die täglichen Veränderungen allein schon in meiner Stadt betrachte, komme ich sowieso ins Grübeln. Was alles verschwindet, wen man alles bald nicht mehr sieht - es kommt einem schon ein wehes Gefühl ins Herz.

Alles ist so schnell vergänglich - und wie gern wäre man frei, könnte tun und lassen, was man möchte - könnte seiner Fernweh folgen und einfach mit guten Freunden wochenlang mit den Fahrrädern durch das Land fahren - aber Pflichten sind nun mal da, um erfüllt zu werden.

Bei meiner Suche im Internet finde ich viele Seiten - manche sprechen mich an, andere weniger - welche Religion ist die, der ich mich am ehesten öffnen kann - in welcher Religion könnte ich ein Zuhause finden ?

Mich haben diese Seiten angesprochen, weil mich die Inhalte berühren. Zumindest erklären sie Gott aus einer Variante heraus, in dem es mir verständlich ist.

Und mit der Reinkarnationslehre gehe ich sowieso Hand in Hand.

Und: sind nicht alle Heiligen Bücher mit lyrischen Inhalten versehen ?

Zitat:
nasruddin: ist es hier nicht ein bisschen zu einfach dargestellt?


die meisten Menschen lieben es einfach - nicht jeder versteht Gott, wenn man es ihm mehr intellektuell erklärt. Liegt darin nicht auch die Ursache, daß sich so viele Gott gar nicht mehr vorstellen können ?

Weißt Du, ich glaube, wir haben alle noch einen weiteren Weg vor uns - und vielleicht verwirrt es auch die Menschen, wenn es so viele verschiedene Meinungen gibt.

Glaub`mir, ich rätsele auch über so manches - mache mir meine Gedanken - und versinke dann in den Minuten, in denen ich die Zeit und Muße dazu finde.

Gruß
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


Ähnliche Themen
Samadhi - Erleuchtung - Nirvana = zum Einssein mit Gott?
Unser Gott stirbt
Umfrage: ist Allah Gott?
Kur - An Wenn "An" Gott von Allem ist ...
Freigeist und Gott
Zuflucht zu Gott nehmen, was bedeutet das?
Religion - Gott - Ersatz für unerfüllte Wünsche?
Kann ein Atheist über Gott Reden?
Der Mensch - sein untreuer Gott
Politiker verklagt Gott